Über mich

Wer schreibt hier eigentlich?

Servus, Griaß di und schön, dass du da bist. Ich heiße Alois Igelspacher, bin ein waschechter Oberbayer Ende 40 mit einer großen Begeisterung fürs Wandern. Das Bayerische Alpenvorland, die Bayerischen Alpen und die Münchner Hausberge kenne ich von Kindesbeinen an. Nebenbei bin ich auch noch Diplomtheologe, Familienvater, Softwareentwickler und ein leidenschaftlicher Blogger. Und worüber würde es sich mehr lohnen zu bloggen als über meine vielen schönen Wanderungen.

Es begann mit dem Tegelberg

Wanderoutfit in den 1980ern.

Ich gehe wandern, seit ich denken kann. Mit sechs Jahren stand ich zusammen mit meinen jüngeren Geschwistern zum ersten Mal auf einem Alpengipfel. Das war der Tegelberg bei Füssen. Dass ich die meisten der umliegenden Berge irgendwann besteigen würde, war mir damals noch nicht klar. Ich war einfach nur stolz und fühlte mich wie ein richtiger Bergsteiger.
Mit der Zeit freundete ich mich mit den so genannten Münchner Hausbergen an, denen ich bis heute treu blieb. Meinen Touren­schwerpunkt bilden das Ammergebirge, die Bayerischen Voralpen und die Chiemgauer Alpen. Aber natürlich besuchte ich auch andere Alpenregionen wie die Dolomiten, das Wallis oder Graubünden.

Eine große Reise

Mitfahrgelegenheit auf dem Dach eines Lastwagens in Misiones im Nordosten Argentiniens.

Ich halte wenig von Menschen, die sich für Natur­liebhaber halten und ständig in der Welt herumfliegen. Dieses Verhalten trägt mit dazu bei, dass das, was man so sehr bewundert, immer weiter zerstört wird. Dennoch sollte jeder einmal eine längere Zeit auf einem anderen Kontinent verbringen, um seinen Horizont zu erweitern und Verständnis für eine vielleicht völlig fremde Lebensweise zu entwickeln. Bei mir war es Argentinien. Ich lebte dort ein knappes Jahr in der Provinz Misiones unter recht bescheidenen Verhältnissen und war überwiegend mit sozialer Arbeit beschäftigt. Es blieb aber auch viel Zeit, die fantastische Natur dort zu erkunden. Die Fortbewegung war manchmal gewöhnungsbedürftig.

Wilde Gipfel

Beim Klettern in den Allgäuer Alpen.

Einige Jahre reizte mich durchaus das alpine Abenteuer. Ich dachte, eine Bergtour müsse anspruchsvoll sein, um etwas zu taugen. Was für ein Unsinn! Da leitete mich das typisch männliche Geltungsbedürfnis ziemlich in die Irre. Ob eine Tour als schönes Erlebnis in Erinnerung bleibt, hängt von allem Möglichen ab, nur nicht vom Schwierigkeitsgrad. Eines Tages starb eine Kletterpartnerin in einer Lawine. Da begann ich umzudenken. Mit zunehmendem Alter schwindet ohnehin die Lust, sich in Gefahr zu begeben. Man hat schon viel erreicht und empfindet nicht mehr das Bedürfnis, anderen etwas beweisen zu müssen.
Heute interessiere ich mich mehr für Wanderungen durch die wertvollen bayerischen Moore, zu den vielen sehenswerten Geotopen des bayerischen Alpenraums oder suche nach historischen Grenzsteinen.

Nicht nur sehen, sondern auch verstehen

Beim Wandern am Hintersee in den Berchtesgadener Alpen.

Es dauerte lange, bis ich anfing, den Dingen, die ich beim Wandern sehe, auf den Grund zu gehen. Wie heißt dieses Gestein? Was für unterschiedliche Karren gibt es im Karst? Wie entsteht eine Klamm oder ein Trogtal? Welche Geschichte hat diese Alm? Wieso trampeln die Kühe diese Viehgangeln? Ich war echt ziemlich lange blind durch die Berge gewandert, erkannte weder eine Lägerflur, noch eine Abraumhalde. Das musste ich ändern. Also lernte ich, geologische Karten zu lesen und die Gesteinsarten zu unterscheiden. Ich las viel über Almwirtschaft, begann Flurnamen zu interpretieren, und entdeckte historische Karten als unerschöpfliche Quelle für Informationen, die man nirgendwo sonst bekommen kann.
Als ich anfing, tiefer zu schürfen, merkte ich schnell, dass fundiertes Wissen im Internet ziemlich rar ist. Auf Blogs werden immer wieder die gleichen Inhalte von Wikipedia wiedergegeben. Recherchiert denn niemand selber? Um voranzukommen, musste ich mir eine stattliche Anzahl antiquarischer Bücher zulegen, soweit diese eben noch nicht online verfügbar sind.
Meine Erkenntnisse versuche ich im Blog weiterzugeben. Ich will nicht nur beschreiben, wie man von A nach B kommt, sondern auch was es rechts und links zu entdecken gibt.

Ich berichte nur aus erster Hand

Erschöpft, aber glücklich nach einer anstrengenden Tour.

Alles, worüber ich berichte, sah und erlebte ich selbst – jeden Weg, jede Kletterstelle, jede Route. Es geht auf meinem Blog jedoch nicht um meine persönlichen Erfahrungen. Vielmehr biete ich detaillierte, objektive Informationen, die dir bei der Planung deiner eigenen Outdoor­erlebnisse helfen. Neben einer klaren Wegbeschreibung, einem GPS-Track und Hinweisen zu Schwierigkeit und Kondition biete ich auch Wissenswertes über Naturkunde, Almwirtschaft oder Geschichte. Meine Berichte aktualisiere ich außerdem regelmäßig auf Basis von Informationen aus der Presse, aus anderen Blogs und aus Leserhinweisen. Alle Wanderungen und Bergtouren lassen sich bequem mit Bahn und Bus erreichen. Du wirst erstaunt sein, wie viel mehr Möglichkeiten sich ergeben, wenn man die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt.

Hast du Fragen zu einem Tourenvorschlag oder einem Thema auf meinem Blog? Dann darfst du dich gerne bei mir melden. Ich freue mich über Anregung und Kritik.