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Vom Zwiesel (1782 m) zum Hochstaufen

Große Staufen-Überschreitung

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Die Überschreitung des Staufens ist eine der gewaltigsten Chiemgauer Touren. Vor allem in der zerklüfteten Felslandschaft zwischen Zwiesel und Mittelstaufen kommt man sich fast wie im tiefsten Hochgebirge vor. Eher untypisch für die Chiemgauer und höchstens noch von der wilden Nordseite des Sonntaghorns oder des Dürrnbachhorns zu toppen.

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Spätestens beim Blick vom Zwiesel zum Hochstaufen dämmert einem, auf was man sich da eingelassen hat. Sieht ziemlich weit und anspruchsvoll aus! Und tief hinunter geht es auch. Das wird ein harter Gegenanstieg. Kein Wunder, dass vorne am Zenokopf alle kehrt machen und man plötzlich fast allein unterwegs ist. Ob hier immer so wenig los ist? Ganze drei Menschen begegneten mir auf dem Mittelstaufensteig, was natürlich nicht repräsentativ ist. Und der Steig hat weitere Vorteile. Er ist landschaftlich abwechslungsreich, ausreichend abgesichert und perfekt markiert. Für Konditionsstarke ein echter Genuss.
Die ersten Drahtseile und Eisenklammern hat man bereits am Gamsknogel zwischen den Fingern. Es folgen mehrere klettersteigartige Passagen und kleine Kletterstellen. Mitunter ein bisschen luftig, aber nie wirklich schwierig. Dennoch eine ernsthafte Bergtour, da über mehrere Stunden trittsicheres, konzentriertes Gehen gefordert ist.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

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