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Zäunlkopf (1746 m) und Gleirschklamm

Erlebnisreiche Wanderung bei Scharnitz

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Für Karwendelverhältnisse ist der Zäunlkopf ein ziemlich untypischer Berg. Sein Gipfel kratzt gerade einmal an der Krummholzzone. Doch das ist völlig ausreichen für den wahrscheinlich schönsten Blick ins Karwendeltal. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich die Tour mit einem Besuch der Gleirschklamm verbinden lässt.

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Beim morgendlichen Aufbruch in Scharnitz könnte der Eindruck entstehen, dass es am Gipfel voll werden müsste. Doch der größte Teil der Bergsportler strömt ins Karwendeltal, ins Hinterautal oder zur Pleisenspitze. Der Zäunlkopf ist trotz seiner leichten Erreichbarkeit und der famosen Aussicht ein Nebenschauplatz. Mehr Betrieb herrscht da schon in der hellen und freundlichen Gleirschklamm. Eigentlich ist sie mehr eine Schlucht, die sich nur an wenigen Stellen zu einer echten Klamm verengt und im Übrigen viel Sonne hereinlässt. Die Felswände bestehen aus brüchigem Hauptdolomit, der zu einigen bizarren Formen erodiert ist. Früher wurde durch die Gleirschklamm Holz getriftet. Der alte Triftsteig wird heute als Wanderweg gepflegt. Er hat sich eine gewisse Urtümlichkeit erhalten und verlangt nach Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Seilsicherungen wurden sparsam verwendet. Aufpassen bei Gegenverkehr! Man kommt oft kaum aneinander vorbei. Abgesehen von der Gleirschklamm sind die Wege sehr einfach. Streckenweise müssen auch hatscherte Forststraßen akzeptiert werden.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial