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Von Hörgering auf den Zinnkopf (1227 m)

Lange Winterrunde am Sulzberg

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Eine Wanderung auf den Zinnkopf geht eigentlich immer. Allerdings sollte man sich wegen der dichten Bewaldung nicht allzu viel davon versprechen. Als Ausweichziel bei kritischer Lawinenlage oder trübem Wetter ist der Zinnkopf aber völlig in Ordnung.

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Zunächst ist eine kleine Namensklärung angebracht. Denn angesichts der ehemaligen Bergbauaktivitäten im Raum Ruhpolding könnte man leicht vermuten, dass am Zinnkopf ebenfalls Metall gewonnen wurde. Das ist allerdings nicht der Fall. Am Sulzberg, zu dem auch der Zinnkopf gehört, wurde vor allem Holz für die Saline in Traunstein geschlagen. Außerdem gab es dort Steinbrüche, die allerdings schon lange stillgelegt sind. Der Name des Zinnkopfs stammt wohl von der Örtlichkeit Zinneben auf der Nordseite des Sulzbergs. Gemeint ist damit eine eben Fläche, auf der Zinnkraut, also Schachtelhalm, wächst. Der Name Zinnkraut kommt daher, dass sich der Schachtelhalm durch seinen hohen Kieselsäuregehalt gut zum Reinigen von Zinn eignet.
Dem Sulzberg sieht man die jahrhunderte­lange forst­wirtschaftliche Nutzung deutlich an. Seine Wälder bestehen fast ausschließlich aus Fichten. Eigentlich müsste die Buche dominieren. Außerdem sind die Hänge mit einem unübersichtlichen Gewirr an Kiesstraßen und Rückewegen überzogen. Ohne die gute Beschilderung wäre die Orientierung sicher nicht ganz einfach.

Wegbeschreibung zur Winterwanderung

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