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Winter an den Schleierfällen

Durch den oberen Teil der Ammerschlucht

Bis zu 200 m tief hat sich die Ammer in die Molasse hineingegraben und so die wildeste Flusslandschaft des bayerischen Alpenvorlands geschaffen. Am besten lässt sich die Ammerschlucht zwischen Saulgrub und Bad Bayersoien erwandern. Dort liegen auch die einzigartigen Schleierfälle, die als Naturdenkmal unter besonderen Schutz gestellt wurden.

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Bisher kannte ich die Schleierfälle und die Ammerschlucht nur vom Sommer und war überrascht, dass dort im Winter kaum jemand unterwegs ist. Dabei ist das eine wundervolle, romantische Winterwanderung und zudem eine ideale Alternative, wenn sich die Ammergauer Gipfel mal wieder in dichte Wolken hüllen oder es Probleme mit der Lawinenlage gibt.
Nach frischem Neuschnee muss man an einigen Stellen achtgeben, um sich nicht zu verlaufen. Trittsicherheit ist ebenfalls nicht unpraktisch. Bei Vereisung von den Schleierfällen zur Soyermühle entweder den Höhenweg über Hargenwies wählen oder Grödeln einpacken.

Im Bereich der Schleierfälle liegen zwei Tuffhöhlen, was manchmal zu Verwechslungen führt. Direkt unter dem überhängenden Wasserfall befindet sich der Eingang zur Schleierwasserfallhöhle, in die wir vor Jahrzehnten als Kinder noch hineinkrochen. Das Betreten der Schleierfälle ist mittlerweile untersagt worden. Kurz vor den Schleierfällen ist rechts im Hang oben der kleine Eingang zur 30 m langen Schleierfallhöhle zu sehen. Im Winter bitte nicht betreten. Vielleicht schläft darin eine Fledermaus.

Wegbeschreibung zur Winterwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial