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Der Schachen (1870 m) im Winterschlaf

Königlicher Aussichtspunkt

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Langwierig und kräftezehrend ist der Aufstieg von Garmisch-Partenkirchen durch den verschneiten Winterwald zum Königshaus am Schachen. Doch am Ende wird die Anstrengung von der gewaltigen Hochgebirgs­kulisse des Wetterstein­gebirges mehr als ausgeglichen. König Ludwig II. wusste eben genau um die schönsten Flecken in unseren Bergen!

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Nur bei moderater Schneehöhe und absolut sicheren Verhältnissen sollte man sich zum Königshaus am Schachen aufmachen. Dies gilt sowohl für die übliche, weil kürzere und einfachere Strecke von Elmau als auch den hier vorgestellten Kälbersteig, der hinter der Partnachklamm beginnt. Der Kälbersteig ist außerdem bezüglich der Orientierung anspruchsvoller, denn bis er sich am Steilenberg in den Schachenweg (Königsweg) aus Elmau einfädelt, ist eher nicht mit Spuren zu rechnen. Eine wintertaugliche Markierung fehlt. Die Wegführung kann bei viel Schnee unklar sein. Auf Grund des geradlinigen Verlaufs sind größere Verhauer dennoch unwahrscheinlich.
Besonders ab dem Schachengatterl ist die Lawinengefahr zu beachten. Wenn die Trassenführung des breiten Schachenwegs komplett vom Schnee verschluckt wird oder die Warnstufe größer als zwei ist, besser am Gatterl umkehren. Das Schlösschen und die prominenten Berggipfel sind schon von diesem Platz aus gut zu sehen.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Wintertour

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