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Große Runde über den Rauschberg (1645 m)

Winterklassiker bei Ruhpolding

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Ein lohnendes Ziel zum Winterwandern im Raum Ruhpolding ist auf jeden Fall der Rauschberg. Von seinem Gipfel bietet sich ein beeindruckendes Panorama in die tief verschneite Chiemgauer Bergwelt. Gleich daneben lädt das Rauschberghaus zu einer Stärkung ein.

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In den 50er Jahren war Ruhpolding einer der bedeutendsten Urlaubsorte in Deutschland. Mit Sonderzügen reisten die Gäste damals aus Norddeutschland an. Sogar aus Österreich und der Schweiz kamen Urlauber. Um den Tourismus weiter anzukurbeln, wurde unter anderem die Seilbahn auf den Rauschberg gebaut. Auf der Südseite entstand im Anschluss daran ein kleines Skigebiet. Manch ein Ruhpoldinger trauert noch heute diesen goldenen Zeiten hinterher. Zum Wandern hat es allerdings auch seine Vorteile, dass es mit dem Massentourismus vorbei ist und die Skilifte am Rauschberg verschwunden sind. Selbst oben an der Bergstation der Rauschbergbahn herrscht nur selten Hochbetrieb. Wer ganz sicher gehen will, nutzt die Revisionszeiten. Trotz der Bahn steigen viele zu Fuß, mit Skiern oder Schneeschuhen auf.

Der Rauschberg eignet sich gut für weniger Erfahrene oder die ersten Versuche mit den Schneeschuhen. Die Wege sind breit, meistens überall gespurt und werden sogar teilweise präpariert. Lawinengefährdete Bereiche gibt es kaum.

Wegbeschreibung zur Winterwanderung

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