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Schwarzenberg-Runde bei Oberaudorf

Beschauliche Winterwanderung

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Diese reizvolle Winterwanderung führt von Oberaudorf über das Hocheck auf den Schwarzenberg. Der wenig bekannte Berg wird vor allem von den Einheimischen geschätzt. Und das aus gutem Grund! Die Aussicht von der Ramsauer Alm zum Kaisergebirge ist fantastisch und am Gipfel herrscht meistens angenehme Ruhe.

Inhalt

  1. Tourcharakter und Schwierigkeit
  2. Wegbeschreibung
    1. Zum Hocheck
    2. Auf den Schwarzenberg
    3. Abstieg in die Mühlau
    4. Rückweg über den Gfaller Stausee
  3. Tourskizze mit GPS-Track
  4. Anfahrt und Einkehrmöglichkeiten
  5. Wanderkarte
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Aussicht vom Gipfel des Schwarzenbergs zum Brünnstein.

Auf dem Weg vom Hocheck zur Ramsauer Alm gibt es nur eine einzige schmälere Stelle. Unterhalb dieser befindet sich ein steiler Abhang. Tragischer­weise strauchelten exakt dort im Sommer 2016 zwei Wanderer und stürzten ab. Einer starb, der andere überlebte schwer verletzt. Den Weg deshalb als gefährlich zu bezeichnen, wäre Unsinn. Doch es zeigt, wie unglücklich es manchmal laufen kann. Also an der besagten Stelle extra vorsichtig sein, vor allem im Winter.

Die Orientierung fällt bis zur Ramsauer Alm leicht. Für den finalen Gipfelaufstieg benötigt man bei fehlenden Spuren aber ein bisschen Routengespür. Das erste Stück ist außerdem recht steil.
Wer darauf keine Lust hat, bleibt einfach bei der Ramsauer Alm. Man hat von da ohnehin die bessere Aussicht. Es existiert nämlich noch immer eine ansehnliche Lichtung, obwohl die Alm schon lange nicht mehr bestoßen wird. Die Gipfelkuppe des Schwarzenbergs ist dagegen dicht bewaldet und bietet weniger Ausblick.

Tipp: In Oberaudorf lohnt sich ein Abstecher auf den Schlossberg zur Ruine Auerburg. Die Anhöhe überrascht mit einem schönen Panorama. Schautafeln erläutern die interessante Vergangenheit der Burg. Leider blieb von der einst imposanten Anlage nur wenig übrig.

Tourcharakter und Schwierigkeit

730 m15 km4:10 h

Anspruch■■■■■■ WT3
Kondition ■■■■■■
Orientierung ■■■■■■

Wegbeschreibung

Zum Hocheck

Unser erstes Etappenziel ist das Hocheck. Dazu vom Bahnhof Oberaudorf zur Hauptstraße vor und dort links. In der Ortsmitte entsprechend der Beschilderung für die Hocheckbahn rechts wenden.
Während der Wintersaison dient der Wanderweg zum Hocheck als Rodelbahn und ist für Fußgänger gesperrt. So muss man entweder auf die Straße ausweichen oder die Hocheckbahn nehmen.
Autofahrer, die in der Mühlau parken, haben auf jeden Fall den schöneren Aufstieg. Oben vom Hocheck1 genießt man bereits eine herrliche Aussicht, die Lust auf mehr macht.

Auf den Schwarzenberg

Vom Hocheck laufen wir neben der Skipiste westwärts bis zum Sattel zwischen dem Kleinen Audorfer Berg und dem Schwarzenberg. Am Sattel zweigt der Weg zum Schwarzenberg links ab. Geradeaus würde es Richtung Brünnstein gehen. Nach einer Linkskurve verjüngt sich der Weg zu einem schmalen Steig, der nun durch einen dunklen Fichtenwald führt. Erst kurz vor der Ramsauer Alm2 weichen die Bäume zurück.
Ein Schild weist dort nach rechts zum Schwarzenberg. Bald darauf kommt noch ein zweites. Die Route zieht sich anfangs geradewegs den Hang hinauf. Bei dünner Schneeauflage ist das recht rutschig. Das Gelände flacht aber schnell ab. Markierungen leiten ins Freie. Anschließend am Waldsaum weiter aufwärts, wobei der Weg breiter wird. Aufpassen, wann man links wieder in den Wald hinein muss, denn der breite Weg führt am Gipfel vorbei. Die letzten Meter konsequent Richtung Westen halten. Oben auf dem Schwarzenberg3 steht ein kleines Holzkreuz.

Abstieg in die Mühlau

Von der Ramsauer Alm verläuft ein Fahrweg hinab in die Rechenau. Unten über einen Bach und neben diesem zum Wanderparkplatz in der Mühlau4.
Das abgelegene Tal der Mühlau ist ein wirklich idyllischer Ort. Man würde gar nicht erwarten, dass es dort hinten zwei Einkehrmöglichkeiten gibt. Aus der Mühlau käme man mit kleinem Gegenanstieg übrigens wieder zurück zum Hocheck.

Rückweg über den Gfaller Stausee

Statt zum Hocheck kann man auch über den Gfaller Stausee nach Oberaudorf wandern. Dazu vom Parkplatz zunächst ein kleines Stück auf der Mühlauer Straße entlang. Bei der ersten Gelegenheit dann rechts und gleich wieder links. Auf einem schattigen Wanderweg geht es am Waldrand neben dem Reschmühlbach zum Gfaller Stausee5. Nach der Staumauer wechseln wir zurück auf die Mühlauer Straße, welche zum Glück kaum befahren wird. An ihrem Ende wird der Luegsteinsee6 erreicht.
Hinter dem Luegsteinsee beim Weber an der Wand vorbei und durch das Burgtor nach Oberaudorf hinein. Am besten nicht der Straße folgen, sondern auf dem Fußweg links ins Ortszentrum.