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Kneifelspitze (1189 m) von Maria Gern

Sonnige Winterwanderung bei Berchtesgaden

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Wer bei Berchtesgaden nach einem schnellen Halbtagesziel für fast jede Witterung sucht, ist mit der Kneifelspitze gut beraten. Zu trüb sollte es allerdings auch wieder nicht sein, sonst verpasst man das prachtvolle Panorama mit Untersberg, Göllstock, Watzmann und Hochkalter. Aktualisiert am

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Inhalt

  1. Tourcharakter und Schwierigkeit
  2. Wegbeschreibung
    1. Kneifelspitze über Kneifellehen
    2. Ostabstieg zum Kneifelspitz-Rundweg
  3. Tourskizze mit GPS-Track
  4. Anfahrt und Einkehrmöglichkeiten
  5. Wanderkarte
Zur Galerie (7 Fotos)
Die Wanderung beginnt an der barocken Wallfahrtskirche Maria Gern.
Die Kneifelspitze ist ein zentral gelegener, kleiner Nebengipfel am Untersberg. Sie stellt keinerlei Anforderungen und ist ideal für Familien und Genusswanderer. Die Einkehrmöglichkeit in der Paulshütte direkt am Gipfel trägt sicher viel zu ihrer Beliebtheit bei. Mit allzu viel Schnee muss man sich in dieser Höhenlage nicht herumschlagen. Wo nicht geräumt wird, ist der Schnee festgetrampelt. Einzig auf dem von mir empfohlenen, unmarkierten Ostabstieg ist eher nicht mit Spuren zu rechnen. Völlig Unerfahrene sollten darauf verzichten.
Der übliche Startpunkt zur Kneifelspitze befindet sich an der Wallfahrtskirche Maria Gern, einem schmucken Barockbau mit sehenswerter Innenausstattung. Die Kirche erfreut sich überregionaler Bekanntheit, was wohl vor allem ihrer fotogenen Lage geschuldet ist.

Tourcharakter und Schwierigkeit

500 m7 km2:20 h

Anspruch■■■■■■ WT2
Kondition ■■■■■■
Orientierung ■■■■■■

Wegbeschreibung

Kneifelspitze über Kneifellehen

Gleich oberhalb der Wallfahrtskirche von Maria Gern wird die Teerstraße nach rechts verlassen. Der kürzeste Aufstieg wäre zwar derjenige von Lauchlehen am Ende der Teerstraße, doch sonniger und aussichtsreicher ist es über die Marxenhöhe und Kneifellehen. An den nächsten Verzweigungen hält man sich immer bergwärts, um nicht auf dem geteerten Metzenleitenweg zu landen. Bei dem Anwesen von Kneifellehen1 spitz links und dann auf einem Forstweg moderat ansteigend nach Norden. Wenig später wechselt man wie beschildert rechts auf einen Steig. Dieser schwingt sich flott bergauf und mündet in den geräumten Fahrweg der Paulshütte. Auf diesem in ein paar Minuten zum zugebauten Gipfel der Kneifelspitze2. Wer nicht einkehren möchte, findet einige Meter weiter östlich an der Aussicht nach Salzburg mehrere Rastbänke.

Ostabstieg zum Kneifelspitz-Rundweg

Von dem erwähnten Aussichtspunkt3 geht es den Ostrücken hinab. Dass der Steig unterm Schnee schwerlich zu erahnen ist, macht nichts. Man bleibt konsequent auf dem Rücken und tendiert im Zweifelsfall eher nach rechts. Wenn das Gelände steiler wird, quert der Kneifelspitz-Rundweg4. Nun auf selbigem rechts durch den zunächst sehr abschüssigen Hang, in dem trotz Bewaldung mit kleineren Lawinen gerechnet werden muss. Bald liegt die Gefahrenzone hinter uns und nach minimalem Gegenanstieg wird wieder der geräumte Fahrweg erreicht. Anschließend über Gasperl und Kneifellehen zurück nach Maria Gern.