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Petersköpfl (1745 m)

Weißer Traum im Kaisertal

Hatschert ist er schon, der Weg ins Kaisertal. Doch hat man den Wald erst einmal hinter sich gelassen, kommt man aus dem Staunen kaum mehr heraus. Majestätisch und unnahbar wirkt der weiß überzuckerte Wilde Kaiser. Im Winter ist er höchstens etwas für die Extremen. Die Gipfel des Zahmen Kaisers sind dagegen trotz Schnee für jedermann geeignet.

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Das Kaisertal ist mit seinen ganzjährig geöffneten Einkehrmöglichkeiten und den einfachen, teils geräumten Wegen ideal zum Winterwandern. Meistens ist sogar bis hinauf in die Gipfelregion prächtig gespurt. Schneeschuhe sind deshalb nach meiner Erfahrung für die Tour zum Petersköpfl ein unnötiger Ballast. Besser die Grödeln einpacken. Alpin wird es erst ab der Vorderkaiserfeldenhütte. Wobei sich das auf eine kurze steile Passage unterm Petersköpfl beschränkt, an der mit erhöhter Lawinengefahr zu rechnen ist.
Auf dem breiten Weg zur Ritzaualm lagen überraschenderweise kleine Gleitschneelawinen. Die hätten einen glatt den Hang hinunterwerfen können. Man ist eben nicht einmal im Wald gänzlich vor Lawinen sicher.

Tipp: Am unteren Ende des Kaisertals liegt nahe beim Hauptwanderweg die archäologisch interessante Tischofer Höhle. Sie ist mit einer großen Informationstafel ausgeschildert.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Winterwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial