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Immenstädter Horn (1489 m) und Gschwender Horn (1450 m)

Winterwandern hoch über dem Großen Alpsee

Immenstadt kann gleich mit zwei Hausbergen aufwarten. Der durch einen Lift erschlossene Mittagberg ist allerdings fest in der Hand von Skifahrern und Rodlern. Zum Winterwandern oder Schneeschuhgehen empfiehlt sich daher eher das ruhigere Immenstädter Horn. Je nach Lust und Laune kann zusätzlich noch das Gschwender Horn mitgenommen werden.

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Die beiden Hörner von Immenstadt und Gschwend lassen sich gut zu einer abwechslungsreichen Winterrunde verbinden. Vor allem die Aussicht nach Norden über den Großen Alpsee ist ein guter Grund, auf das Immenstädter Horn zu wandern. Schneeschuhe sind dafür nur selten nötig, denn in der Regel ist ausreichend gespurt. Sollte dies nach starken Schneefällen einmal nicht der Fall sein, erfordert die Tour etwas Orientierungssinn. Die Lawinengefahr stellt selten ein Problem dar. Es gibt kaum steile Stellen und die Bewaldung schützt zusätzlich.
Neben vorwiegend einfachen, markierten Wegen beinhaltet die hier beschriebene Route auch ein kurzes, anspruchsvolleres Stück. Es handelt sich dabei um die direkte Verbindung von der Kesselalpe hinauf zum Gschwender Horn, die durch eine steile Waldschneise führt. Diese wurde innerhalb eines großen Wald-Wild-Schongebiets für die Skitourenabfahrt freigegeben und darf selbstverständlich ebenso zu Fuß genutzt werden. Der Verlauf ist in der AV-Karte eingezeichnet.

Immenstädter Horn und Gschwender Horn sind übrigens aus Nagelfluh aufgebaut. Sie gehören damit zur Faltenmolasse, die normalerweise dem Alpenvorland zugerechnet wird. Wegen der starken Auffaltung am Nordrand der Allgäuer Alpen wird die Faltenmolasse dort noch als Teil der Alpen angesehen. Durch ihre unterschiedlich festen Schichten erodiert die Nagelfluh zu Rippen und bildet sehr reizvolle Landschaften.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Winterwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial