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Hohe Bleick (1638 m) und Niederbleick

Stiller Winterwald in den Trauchbergen

Die Trauchberge sind nicht unbedingt die erste Wahl für Outdooraktivitäten. Es gibt dort lediglich ein paar mäßig interessante Wanderwege, viel Waldschatten und kaum nennenswerte Aussichtsberge. Bei trübem Winterwetter, Schneetreiben oder erhöhter Lawinengefahr sind Hohe Bleick und Niederbleick dennoch eine Erwägung wert.

Man muss es schon mögen, stundenlang durch den Winterwald zu stapfen. Sonst sind die Trauchberge und die Hohe Bleick die falsche Wahl. Auch die Kondition sollte passen, denn die Gegend ist weitläufig und eine Einkehr zum Aufwärmen fehlt. Bei Neuschnee ist mit Spurarbeit zu rechnen. Wegen der Länge der Strecke können dann manchmal sogar Schneeschuhe hilfreich sein. Lawinen sind kein Thema und die Orientierung erfordert höchstens an den kurzen Abschnitten abseits der Forststraßen ein wenig Aufmerksamkeit.
Die Stille und Einsamkeit in den Trauchbergen beeindruckt. Nur vereinzelt trifft man auf Gleichgesinnte, die am ehesten von Unternogg aus aufsteigen. Die hier beschriebene Durchquerung von Halblech nach Altenau ist die absolute Ausnahme. Den meisten ist sie wohl zu anstrengend und von der An- und Abreise zu umständlich.

Wegbeschreibung der Winterwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial