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Hochplatte und Eichelberg

Kurze Winterrunde bei Bayerisch Gmain

Die zerklüftete Nordseite des Lattengebirges erweist sich im Winter als ziemlich sperriges Gebiet zum Wandern. Immerhin einige der niedriger gelegenen Aussichtspunkte sind bei entsprechender Umsicht zu erreichen. Zu diesen zählen unter anderem auch die Hochplatte und der Eichelberg.

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Charakteristisch für das Lattengebirge sind die Schneeheide-Kiefernwälder. Diese gedeihen an sehr trockenen, föhnexponierten Standorten, auf denen sich die Kiefer gegenüber der schneller wachsenden Fichte oder Tanne durchsetzen kann. Da Kiefern viel Abstand zueinander halten, sind diese Wälder besonders schön zum Wandern. Der Schnee verschwindet oft schon zeitig im Frühjahr und gibt die blühende Schneeheide frei. Solange allerdings noch richtig Schnee liegt, darf die Lawinengefahr nicht unterschätzt werden. Ein Hang mit lockerem Kiefernbestand kann praktisch mit einem völlig unbewaldeten gleichgesetzt werden. Besonders tückisch ist das lange, flachgedrückte Gras, auf dem der Schnee prima abgleiten kann. An der Hochplatte ist deshalb bei Tauwetter mit erhöhtem Lawinenrisiko zu rechnen.

Trotz der unmittelbaren Nähe zu Bayerisch Gmain ist die Tour einsam. Bei der Hochplatte darf man noch damit rechnen, dass gespurt ist. Zum Eichelbergsattel ist das nicht mehr sicher. Da der Steig aber auch von Gämsen ausgiebig genutzt und mit Hinterlassen­schaften markiert wird, ist er gut zu finden.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Wintertour

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