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Grünkopf-Überschreitung (1587 m)

Wintertauglicher Wettersteingipfel

Die primären Ziele für Winterwanderungen bei Mittenwald sind Lautersee, Ferchensee und Ederkanzel. Wer es lieber ein bisschen alpiner mag, kann den Grünkopf dazunehmen. Dieser für das Wettersteingebirge eher untypische Gipfel bietet eine moderate und relativ einsame Wintertour.

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Der Name ist beim Grünkopf Programm. Er ist ein stark bewaldeter, rundlicher Berg mit einem breiten Gipfelbuckel. Dennoch gibt es unterwegs das ein oder andere Steilstück zu überwinden. Der Steig auf der Westseite ist tendenziell heikler und scheint im Winter deshalb noch weniger genutzt zu werden als derjenige an der Ostseite. Gefährlich ist vor allem die Querung auf dem Franzosensteig oberhalb der Ferchenseewände, bei der man sich keinen Ausrutscher erlauben darf.
Die Überquerung des Grünkopfs erfolgt fast durchgehend auf der bayerisch-tirolischen Grenze. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das heute als Werdenfelser Land bezeichnete Gebiet bis 1805 eine Grafschaft im Besitz des Hochstifts Freising war. Der Grenzverlauf zwischen den Grafschaften Werdenfels und Tirol war lange Zeit umstritten. Ursprünglich beanspruchten die Werdenfelser auch das Leutaschtal für sich, konnten sich aber gegen die mächtigeren Tiroler letztlich nicht durchsetzen.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Wintertour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial