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Friederspitz (2049 m)

Happige Wintertour vis-a-vis der Zugspitze

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Ein bequemer Winterberg ist der Frieder wirklich nicht und nur bei geringer Schneemenge vernünftig. Denn die schon im Sommer wenig begangenen Wege sind spärlich markiert und schwer zu finden. Hinzu kommt die konditionelle Anforderung. Gelingt die Tour, lässt die imponierende Szenerie der Kreuzspitzgruppe die Plackerei allerdings schnell verblassen.

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Wer im Winter eine Rundtour machen möchte, sollte sich nur im Aufstieg an die Südseite heranwagen. Lässt sich der Weg gar nicht finden, ist es so einfacher abzubrechen. Auf dem Rückweg fehlt vielleicht die Kraft, sich erneut bergauf zu mühen. Nichtsdestotrotz erfordert der Ostabstieg ebenfalls guten Orientierungssinn. Es gibt dort zwar eine Skitourenroute, doch diese wird kaum begangen und ist wohl eher aus historischen Gründen in der AV-Karte verzeichnet. Spuren sah ich jedenfalls keine. Wegen einer deutlich höheren Schneelage als an der Südseite hatte ich auf dieser Normalroute sogar die größeren Probleme. Unbedingt das GPS-Gerät einpacken!
Aber zurück zur Südseite. Der schmale Steig dort ist immerhin schön trassiert und zeichnet sich selbst im knietiefen Schnee noch ab. Das ist bei einer Neigung von stellenweise über 40 Grad auch nötig. Ist mehr Schnee zu erwarten, besser meiden. Die sicherste Lösung wäre also, im Auf- und Abstieg die Ostseite zu nehmen, nicht jedoch die schönste.
Bitte außerdem beachten, dass die Tour oberhalb der Waldgrenze häufig lawinengefährdet ist. In der Südflanke kann das Risiko wegen der Steilheit des Geländes bereits im Wald erhöht sein.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Wintertour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial