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Fockenstein (1564 m) und Geierstein (1491 m)

Verschneite Waldlandschaft zwischen Tegernsee und Lenggries

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Vom Tegernseer Tal aus lassen sich herrliche Schneeschuhtouren nach Lenggries unternehmen. Besonders reizvoll ist die Überschreitung von Fockenstein und Geierstein. Wer die beiden Berge vom Sommer her kennt, wird feststellen, dass man dort in der kalten Jahreszeit viel entspannter wandern kann.

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Bis zur ganzjährig bewirtschafteten Aueralm ist auch im Winter reger Betrieb. Danach wird es deutlich ruhiger. Den etwas anspruchsvolleren, östlichen Anstieg zum Fockenstein und den Weiterweg hinüber zum Geierstein muss man möglicherweise sogar selbst spuren. Bei höherer Schneelage sind ab der Aueralm Schneeschuhe empfehlenswert.
Wenn nicht gespurt ist, erfordert die stellenweise sparsam markierte Tour durchaus einiges an Orientierungssinn. Problematisch ist im Winter zudem die recht steile und felsige Überschreitung des Geiersteins, die bei Harsch und Vereisung erhöhte Konzentration fordert. Außerdem besteht mitunter sowohl am Fockenstein als auch am Geierstein Lawinengefahr.
Zwischendrin gibt es immer wieder schöne Ausblicke auf den Tegernsee sowie zum Hirschberg, zu den drei Kampen und zur Benediktenwandgruppe. Die meiste Zeit bewegt man sich jedoch im Wald.

Die beschriebene Strecke hält sich übrigens zum größten Teil an den Verlauf des Maximilianswegs. Dieser nimmt nur von Bad Wiessee zur Aueralm die Route über die Wachselmoosalm. Mir gefällt es aber am Zeiselbach entlang besser.

Wegbeschreibung zur Schneeschuh- / Wintertour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial