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Wettersteingebirge

Wanderungen und Bergtouren rings um Bayerns höchstem Berg

Die Vielseitigkeit des Wettersteingebirges ist überwältigend. Beim Wandern und Bergsteigen in dieser majestätischen Bergwelt vergeht die Zeit wie im Flug. Mit einer hervorragend ausgebauten alpinen Infrastruktur bietet das Wettersteingebirge beste Voraussetzungen für Bergsportler jeder Couleur. Die zahlreich vorhandenen Schutzhütten ermöglichen interessante Mehrtagestouren.

Als relativ kompakte Felsmasse liegt das Wettersteingebirge zwischen den Orten Garmisch-Partenkirchen, Ehrwald und Mittenwald. Ganz im Westen schwingt es sich mit der Zugspitze auf eine Höhe von fast 3000 m empor. Die Zugspitze ist auch der Punkt, an dem sich die Gebirgsgruppe in ihre drei Hauptkämme auffächert. Konkret sind das der Riffelwandkamm, der Blassenkamm und der kilometerlange Wettersteinkamm. Etwas abseits bei Scharnitz erhebt sich der Arnstock, welcher traditionell noch mit dazugezählt wird. Der Name hat seinen Ursprung im Bereich der Wettersteinalm. Über den hohen Felswänden kann sich dort urplötzlich ein Unwetter zusammenbrauen. Außerdem stauen sich daran die Wolken, was manchmal zu tagelangem Dauerregen führt.
Besonders empfehlenswert ist im Wettersteingebirge auf jeden Fall ein Besuch in einer der drei Besucherklammen. Ob Partnachklamm, Höllentalklamm oder Leutaschklamm – jede Schlucht besitzt ihren ganz eigenen Reiz. Zu eher beschaulichen Wanderungen laden der idyllische Eibsee sowie die schönen Bergseen bei Mittenwald ein. Wen es dagegen mehr zum Bergsteigen in den alpinen Bereich zieht, der hat neben den bekannten Klassikern auch viele recht unzugängliche Gipfel zur Auswahl. Im Wettersteingebirge sind die höheren Regionen in weiten Bereichen letztlich nur über anspruchsvolle und lange Bergtouren erreichbar.

Ein paar ausgewählte Tourentipps zum Wandern und Bergsteigen im Wettersteingebirge sind auf der nachfolgenden Karte eingetragen.