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Seeoner Seen und Burghamer Filz

Relikte aus der Eiszeit

Nördlich des Chiemsees liegt eine der wertvollsten Naturlandschaften Bayerns. In ihrem Kern stellt diese ein noch relativ ursprüngliches Relikt der ausgehenden Würm-Kaltzeit dar. Gleichzeitig repräsentiert sie das Idealbild einer vom Menschen gestalteten Kulturlandschaft. Ihre kleinteilige Struktur mit Seen, Mooren, Bächen und Hügeln bietet viele unterschiedliche Lebensräume.

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Die Seeoner Seen bilden zusammen mit der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und den dazwischen­liegenden Mooren einen großen Biotopverbund. Im Süden reicht das Gebiet bis an den Chiemsee. Seltene Pflanzen und Tiere sind dort heimisch. Für Naturbegeisterte gibt es zahlreiche reizvolle Wandermöglichkeiten. Schautafeln informieren über die Entstehung der Eiszeitseen, ihre Artenvielfalt und die verschiedenen Maßnahmen zu ihrem Schutz.

Kulturelle Höhepunkte sind das Kloster Seeon sowie der Ort Seebruck. Die Gegend blickt auf eine mehrere Jahrtausende umfassende Siedlungsgeschichte zurück. Die ältesten Fundstücke stammen aus der Jungsteinzeit. Danach siedelten Kelten, Römer und Bajuwaren, die alle ihre Spuren hinterließen. Wer sich für Archäologie interessiert, sollte in Seebruck das Römermuseum Bedaium besuchen. Den archäologischen Rundweg, der eine Reihen von Bodendenkmälern verbindet, streift diese Wanderung nur am Rande. Das wäre eine eigene Tagesunternehmung.

Wegbeschreibung zur Wanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial