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Seebergkopf (1538 m) und Seebergschneid

Zwischen Leitzachtal und Ursprungtal

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Der Seeberg bei Bayrischzell geht fast immer und ist auch bei trübem Wetter oder in der Übergangszeit ein geeignetes Ziel. Der Fernsicht wegen ist dort sowieso niemand unterwegs. Vom Seebergkopf ist es übrigens nicht mehr weit zur kaum beachteten Seebergschneid, wo man sich auf Spurensuche nach einem verschwundenen See machen könnte.

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Der Seeberg wurde einst in weiten Teilen als Almweide genutzt. Inzwischen sind viele Almen aufgelassen und einige Gebäude verfallen. Andere blieben erhalten, werden liebevoll gepflegt und sind auf dieser Tour willkommene Rastpunkte. Die ehemaligen Weideflächen wurden vorwiegend mit Fichten aufgeforstet, was zu einem wenig resistenten Wald führte. Sturm, Schädlinge und sogar Feuer setzten ihm arg zu. Er ist deshalb stellenweise stark ausgelichtet. Beim Wandern darf man sich so über zusätzliche Ausblicke freuen. Der Wald scheint sich zum Glück langsam wieder zu erholen. Frische, junge Bäume nutzen die Gunst der Stunde.

Der höchste Punkt am Seeberg heißt Seebergkopf. Dorthin wollen die meisten Wanderer. Auf der Seebergschneid, zu der nur Trittspuren führen, ist es still geblieben. Für den weglosen Abstieg von selbiger und den Rückweg durch die Wackbachschlucht ist elementare Trittsicherheit hilfreich. Ansonsten haben wir gefahrlose, schöne Fußwege und fast keine Kiesstraßen.

Interessant ist die Frage nach der Namensherkunft, denn zumindest heutzutage gibt es keinen See mehr. Am ausführlichsten befasste sich Manfred Bromba mit der Frage, ob es auf dem Seeberg wirklich einen See gab. Letztendlich konnte er das Rätsel aber auch nicht lösen.

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