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Über den Schwarzenberg (1200 m) zu Alpsee und Schwansee

Geschichtsträchtige Wanderung bei Füssen

Die Umgebung von Füssen hat derart viel zu bieten, dass es auf jeder Wanderung wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Wie wäre es beispielsweise mit einem Originalstück der Römerstraße Via Claudia Augusta oder der verfallenen Höhlenburg Schloss im Loch am Schwarzenberg.

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Für den 2015 eröffneten geologischen Rundweg GEOgrenzGÄNGER entstand an der Nordseite des Schwarzenbergs ein neuer Steig. Dieser ist ein echter Gewinn, da man seitdem oberhalb der Straße nach Pinswang gelangen kann. Der Schwarzenberg selbst wird vom GEOgrenzGÄNGER nur umrundet und spielt auch sonst keine große Rolle unter den Wanderwegen. Die Beschilderung und Steigqualität ist eher mittelmäßig. Der Aufstieg von Pinswang wird bei Nässe schnell morastig. Von der Aussicht darf man sich nicht zu viel erwarten. Aber schön ruhig ist es. Ganz im Gegenteil zu Alpsee und Schwansee. Doch wen wundert das angesichts der einmaligen Szenerie!

Interessant ist am Schwarzenberg die mittelalterliche Höhlenburg Schloss im Loch, von der ein paar Grundmauern erhalten sind. Die Versorgung der schwer zugänglichen Burg muss mühsam gewesen sein. An der höchsten Stelle befindet sich im Boden ein prähistorischer Schalenstein mit drei Vertiefungen. Seine Bedeutung ist ebenso wenig geklärt wie der genaue Grundriss und Aufbau der Burg. Der beeindruckende Ort könnte bereits in der Steinzeit als Lager gedient haben. Eine genaue Erforschung steht noch aus.
Der Ziel- und Rastpunkt oben auf dem Schwarzenberg ist das so genannte Dreiländereck, über das die bayerisch-tirolische Grenze verläuft. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts trafen dort noch drei Herrschaftsgebiete zusammen, nämlich die Grafschaft Tirol, das Kurfürstentum Bayern und das Hochstift Augsburg.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial