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Über den Säuling (2039 m)

Von Pflach nach Hohenschwangau

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Der Säuling ist namentlich bereits um 900 in der Lebensbeschreibung des heiligen Magnus von Füssen schriftlich bezeugt. Der wuchtige und markante Berg muss die Menschen seit jeher fasziniert haben. Vom Alpenvorland aus ist er ein echter Blickfang. Sein Name soll Säule bedeuten und eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Säule ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen.

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Um den Säuling ranken sich allerhand Legenden und Geschichten. Etwa vom heiligen Magnus, dem ein Bär eine Eisenader zeigte, von unheimlichen Hexentänzen am Hexabödele oder von der Bergleidenschaft eines wahnsinnig gewordenen bayerischen Königs. Inzwischen ist der Gipfel fest im Griff gewöhnlicher Bergwanderer, die diesen jedes Jahr zu Tausenden aufsuchen. Verständlich, denn er ist wirklich einer der schönsten Berge, die wir in Bayern haben. Wer es sich einrichten kann, wählt einen Tag unter der Woche.
Wie bei allen berühmten Bergen ist die Liste der schweren Unglücksfälle lang. Diese ereignen sich nicht nur beim Klettern über den anspruchsvollen 12-Apostel-Grat oder im weglosen Gelände beim Kleinen Säuling und der Lähngera, sondern auch auf den markierten und gut gesicherten Hauptwegen. Rudimentäre Bergerfahrung und Trittsicherheit müssen gegeben sein, denn die Passage vom Säulinghaus zur Gamswiese sowie die Nordroute sind beide schrofig und leicht ausgesetzt. Wegen der abgespeckten Felsen sind die Ketten und Drahtseile angenehm, obwohl es sich nur um kurze Ier-Stellen handelt.

Hinweis: Der Weg durch die Pöllatschlucht ist derzeit wegen Steinschlaggefahr gesperrt und muss saniert werden. Eine Wiedereröffnung ist noch nicht in Sicht.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

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