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Ruchenköpfe (1805 m) via Schnittlauchrinne

Ein Gipfel abseits des Trubels im Rotwandgebiet

Das Rotwandgebiet mit der Taubensteinbahn als Aufstiegshilfe ist einer der zentralen Anziehungspunkte für alle Oberbayern, die ab und zu in die Berge fahren. Doch gar nicht weit vom Trubel zwischen Taubenstein und Rotwand entfernt findet sich auch der ein oder andere ruhige Gipfel, wie beispielsweise die hier vorgestellten Ruchenköpfe.

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Diese abwechslungsreiche Bergtour von Geitau auf die Ruchenköpfe und hinunter in die Valepp steckt voller landschaftlicher Überraschungen. Ein echtes Juwel ist der stille Soinsee, aus dem sich ein beachtlicher Wasserfall ergießt. Der Wasserfall ist schon von Weitem zu sehen – lange bevor der See auftaucht. Wie Manfred Bromba bei einer Ortsbegehung herausfand, wird der Wasserfall neben dem manchmal trockenen, oberirdischen Abfluss auch unterirdisch vom Soinsee gespeist. Den besten Blick auf den See hat man später beim Aufstieg zu den Ruchenköpfen. Und dann erst das Panorama von oben. Rings um die Ruchenköpfe sind viele der wohlbekannten Gipfel des Rotwandgebiets versammelt. Lohnend ist außerdem der Abstieg durch den Pfanngraben, bei dem man sich gar nicht sattsehen kann an dem herrlichen Bergbach mit seinen vielen Strudeltöpfen. Eine echte Genusstour eben, die nur an den Ruchenköpfen etwas Konzentration fordert. Ein Ausweichziel für nicht Schwindelfreie wäre der Auerspitz.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial