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Herzogstand (1732 m) über Rauteckkopf

Geheimtipp am Klassiker

Mitten durch die zerklüftete Nordseite von Herzogstand und Heimgarten verläuft eine erstaunlich simple Route – vorausgesetzt man findet sie. Ein Geheimtipp, der diese Bezeichnung wirklich verdient! Der Aufstieg erfolgt über ehemalige Almflächen, den unbekannten Rauteckkopf und durch ausgeschnittene Latschengassen. Oben kommt man am Schlehdorfer Kreuz heraus. Die übrige Tour ist ein Klassiker.

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Der Gratweg zwischen Herzogstand und Heimgarten ist ein Traum. Ich ging diese Strecke schon als Kind gerne. Von dem interessanten Steig über den Rauteckkopf ahnte ich damals noch nichts. Dieser Steig ist die wohl ungewöhnlichste Möglichkeit, um auf den Herzogstand zu gelangen. Schwer ist das nicht und weder ausgesetzt noch gefährlich. Nur im letzten Abschnitt ein bisschen steil. Es gibt außerdem fast überall Spuren, auch wenn diese manchmal recht vage sind. Eine sehr gute Orientierungsfähigkeit ist auf jeden Fall Pflicht, sonst könnte der Ausflug im Latschendickicht enden.
Der Gratweg sowie der Pionierweg nach Schlehdorf müssten eigentlich als unproblematisch betrachtet werden. Dass sich auf diesen trotzdem immer wieder schwere oder sogar tödliche Bergunfälle ereignen, kann ich mir nur als Folge der starken Frequentierung erklären.

Tipps: Unterhalb von Kloster Schlehdorf kann ein Permakultur­garten besichtigt werden. Die sehenswerte Kirche ist wegen Renovierungs­arbeiten für längere Zeit geschlossen.
Als gemütlichen Ausklang empfehle ich eine Fahrt mit dem Motorboot über den Kochelsee. Dabei ist der gesamte Verlauf der Tour schön zu überblicken.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial