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Rampoldplatte, Hochsalwand und Wendelstein (1838 m)

Vom Inntal bis Bayrischzell

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Noch tiefer im Tal kann eine Gipfeltour in Bayern kaum begonnen werden. Deshalb hat die Beinmuskulatur von Brannenburg hinauf zum Wendelstein ordentlich was zu tun. Die Anstrengung fällt trotzdem nicht sonderlich schwer, weil es unterwegs so viel zum Schauen gibt, dass man aus dem Staunen gar nicht herauskommt.

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Westlich von Brannenburg erstreckt sich ein uraltes Kulturland. Die verstreuten Einzelgehöfte stehen jeweils innerhalb kleiner Rodungsinseln. Sogar die Reste der mittelalterlichen Zweifelderwirtschaft sind am Großen Brannenberg bis heute erkennbar. Eine Etage höher an der Rampoldplatte, dem Brannenburger Hausberg, liegen die Almen. Besonders im Frühjahr sind die Weiden dort oben mit seltenen Alpenblumen übersät.
Hinauf zur Hochsalwand wird es felsiger mit kurzen, gut gesicherten Kraxelstellen, den einzigen auf dieser Tour. Der Gipfel der Hochsalwand ist wenig frequentiert. In aller Ruhe lassen sich an klaren Tagen die Chiemgauer Berge betrachten, die sich jenseits des Inntals erstrecken. Direkt gegenüber, unterm Wildalpjoch, pendelt die Zahnradbahn auf und ab und man ahnt schon, was am Wendelstein los sein wird. Der Weiterweg ist dennoch vergleichsweise ruhig.
Ab der Reindler Alm kommt man an mehreren Dolinen und Höhlen vorbei. Das sind Relikte eines ehemaligen Karstgebiets, welches trocken fiel, als sich die Gegend bei der Alpenentstehung hob. Genauere Informationen dazu gibt es auf dem geologischen Lehrpfad und in der Wendelsteinhöhle.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

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