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Vom Pitzental auf die Hochschrutte (2247 m)

Hintertür zum Danielkamm

Die wenigsten Wanderer, die sich in die Ödnis des hinteren Pitzentals begeben, wissen, dass man von dort auf die Hochschrutte gelangen kann. Der Talschluss scheint eine Sackgasse zu sein. Imponierend und beklemmend zugleich! Doch in seinem Südostwinkel gibt es eine Schwachstelle, durch die man ins Wiesjoch hinaufschlüpfen kann.

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Die abgeschiedene Geröllwüste am Pitzenboden ist Geschmacksache. Man kann sich dort hinten wie in der kanadischen Wildnis fühlen. Keine liebliche Landschaft, doch sehr beeindruckend.
Ganz oben am Danielkamm reihen sich dann die höchsten Ammergauer Gipfel aneinander. Das Blickfeld ist enorm – Wetterstein, Mieminger, Lechtaler und Tannheimer. Nur die Ammergauer stehen sich selbst etwas im Weg.

Bis zum Pitzenboden gibt es keine nennenswerten Schwierigkeiten. In der Schrutte, einer steilen Schuttreise im hinteren Pitzental, ist sicheres Stehvermögen von Vorteil. Stöcke nicht vergessen! Die Ier-Stellen an der Hochschrutte sind kaum der Rede wert, doch das Gefahrenpotenzial am ausgesetzen Grat ist hoch. Im Norden bricht er fast senkrecht ab. Im Süden bieten die spärlich mit Gras bewachsenen Kalkplatten kaum eine Chance, einen Ausrutscher noch einmal abzufangen. Alles in allem eine ausgewachsene Bergtour, keine Bergwanderung mehr.
Bitte nicht bei schlechter Sicht, sonst wird es im weglosen Tourenabschnitt heikel!

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial