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Österreichischer Schinder / Trausnitzberg (1808 m)

Mit Abstieg durchs Schindertor

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Verglichen mit dem Rummel im nahen Spitzingseegebiet hat man am Schinder erheblich mehr Ruhe beim Wandern. Ob sein Name ein wenig abschreckend wirkt? Dafür gibt es jedoch keinen Grund. Denn der Schinder ist eine eher kurze Bergtour mit prachtvoller Aussicht und obendrein sehr facettenreich.

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Beim Schinder ist die Frage der Tourrichtung relevant. Man sieht immer wieder Leute, die sich das Schinderkar hinaufmühen. Sie haben natürlich den nachhaltigeren Blick auf die imposante Felskulisse und kommen an der Nordseite weniger ins Schwitzen. Doch zwei Schritte nach oben bedeuten im steinigen Kar oft, wieder einen zurückzurutschen.

Wer das Abfahren mag, wählt das Schinderkar besser für den Abstieg und wird daran sicher seine Freude haben. Man muss ein bisschen schauen, wo sich das Geröll am besten zum Abfahren eignet. Ideal ist es im Frühjahr, wenn noch Schnee drin liegt.

Der Einstieg von oben ins Schinderkar ist originell. Dabei wird ein natürliches Fenster, das so genannte Schindertor, durchklettert. Die Passage ist gut gesichert. Trotzdem müssen Trittsicherheit und etwas Kraxelerfahrung vorausgesetzt werden.
Ganz anders der Weg von der Valepp über die Trausnitzalm. Er ist eine reine Bergwanderung und stellt auch Unerfahrene vor keine Probleme.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial