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Stuiben (1749 m), Steineberg (1683 m) und Bärenkopf

Im östlichen Teil der Nagelfluhkette

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Schroffe Abbrüche nach Norden, steile Grashänge im Süden und bizarre Felsrippen prägen das Erscheinungsbild der Nagelfluhkette. Diese spannende Landschaft garantiert jede Menge Abwechslung beim Wandern. Hat man erst einmal den Kamm erreicht, lässt sich ohne große Mühe ein Gipfel nach dem anderen abklappern.

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Die Nagelfluhkette ist sicher eines der interessantesten Wandergebiete in den Allgäuer Voralpen. Beliebt ist vor allem der Kamm vom Hochgrat zum Mittagberg. Mit Seilbahn­unterstützung lässt sich dieser Abschnitt gut an einem Tag schaffen. Mindestens zwei Tage erfordert dagegen die komplette Überschreitung. Diese ist übrigens auch Teil des Maximilianswegs. Für kürzere Wanderungen, wie der hier vorgestellten, startet man am besten im Gunzesrieder Tal.

Der Kamm der Nagelfluhkette verlangt vielerorts nach Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Besonders zwischen Stuiben und Steineberg gibt es einige ausgesetzte, felsige Stellen, die aber alle gesichert sind. Echte Kletter­schwierigkeiten sind nicht zu bewältigen. Die Nagelfluh mit ihren zusammen­gebackenen Flusskieseln bietet den Schuhen allerdings verglichen mit Kalkstein oder Granit einen schlechteren Halt. Hinzu kommt die lehmige Erde. Bei Nässe oder gar Schnee ist der Grat riskant und nur Bergerfahrenen anzuraten. Wenn Gewittergefahr besteht, unbedingt meiden.

Tipp: Wer mehr über diese wertvollen Natur- und Kulturlandschaft erfahren möchte, kann sich beim Naturpark Nagelfluhkette informieren.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial