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Berchtesgadener Hochthron (1972 m) via Mittagsloch

Auf schmalen Pfaden über den Untersberg

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Die Ostabstürze des Untersbergs sind schon gewaltig. Sie haben nur zwei natürliche Schwachstellen, den Grubenpfad sowie das hier vorgestellte Mittagsloch. Der teilweise als Klettersteig ausgebaute Aufstieg durchs Mittagsloch ist anspruchsvoll und nicht ungefährlich. Wegen seiner Durchgangshöhle ist er aber bestimmt der Originellste.

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Der Berchtesgadener Hochthron ist für gemütliche Bergwanderer, Ferrata-Fans und Alpinkletterer gleichsam interessant. Trotzdem lässt sich dort bei geeigneter Routenwahl ein ruhiger Tag verbringen. Der nicht vollständig gesicherte Steig durchs Mittagsloch (B/C) führte lange ein glückliches Schattendasein. Mit der Errichtung des schwereren und längeren Hochthronsteigs (C/D) kam das Mittagsloch allerdings für den Rückweg in Mode. Die Strecke über den Großen Rauhen Kopf (Rauhenkopf) ist nach wie vor ausgesprochen einsam.
Nur wer über eine solide alpine Erfahrung verfügt und absolut trittsicher ist, sollte zu dieser fordernden Tour aufbrechen. Keinesfalls bei Nässe oder Schnee unternehmen. Es gibt jede Menge gefährlich abschüssiges Schrofengelände und zahlreiche, wenn auch einfache Kletterstellen. Scheint die Sonne, kann es ab dem Scheibenkaser schon am Vormittag brütend heiß werden, was die Kondition zusätzlich strapaziert.

Wegbeschreibung zur Bergtour

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