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Hoher Göll (2522 m) und Hohes Brett (2340 m)

Luftige Panoramatour vom Kehlsteinhaus zum Jenner

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Fast 2000 m ragt der Hohe Göll aus dem Talboden empor. Damit ist er einer der besten Aussichtsberge in den Berchtesgadener Alpen. Ein besonders interessanter Aufstieg führt über den Mannlgrat -Klettersteig . Vom Hohen Göll kann man anschließend ohne viele zusätzliche Höhenmeter weiter zum Hohen Brett wandern.

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Der Jennerbahn sowie der Busverbindung zum Kehlsteinhaus verdanken wir es, dass Hoher Göll und Hohes Brett an einem Tag zu schaffen sind. Am besten startet man die Bergtour beim Kehlsteinhaus, weil der Mannlgrat -Klettersteig bergauf angenehmer zu gehen ist.

Bereits am Mannlgrat  scheint das Hohe Brett zum Greifen nahe. Man darf sich davon jedoch nicht täuschen lassen. Denn in dem hochalpinen Gelände kommt man nur langsam voran. Die Zeit zur letzten Talfahrt kann somit durchaus knapp werden.

Sowohl der luftige Klettersteig am Mannlgrat als auch die wenigen, teils gesicherten Klettermeter beim Übergang zum Hohen Brett sind technisch einfach. Der Fels ist etwas abgetreten. Geübte können aufs Klettersteigset verzichten. Der Helm muss in jedem Fall mit.

Vorsicht ist bei schlechter Sicht geboten. Besonders im Bereich des Hohen Bretts verirrt sich immer mal wieder jemand. Wegen der großartigen Fernsicht vom Steinernen Meer bis zum Untersberg lohnt sich die Bergtour bei zweifelhaftem Wetter aber ohnehin nicht.

Historisches: Das Kehlsteinhaus, auch Eagle’s Nest genannt, war ein Geschenk der NSDAP an Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag. Hitler mochte das Haus nicht und war nur wenige Male oben. Trotzdem wird es gerade von Touristen stark mit ihm in Verbindung gebracht. Wer dagegen wirklich etwas über diese Zeit erfahren möchte, besucht besser die Dokumentation Obersalzberg.

Wegbeschreibung zur Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial