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Maiwand (1135 m)

Spitzer Felszahn bei Flintsbach

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Wer bei Flintsbach im Unterinntal die beliebte Wanderung auf den Petersberg unternimmt, dem sticht bestimmt der spitze Zahn der Maiwand ins Auge. Im Gegensatz zu allen anderen Erhebungen ringsum ist an der Maiwand ohne ausreichend Bergerfahrung allerdings nichts zu holen.

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Das Riesenkopfgebiet südlich von Flintsbach ist landschaftlich erstaunlich vielfältig. Auf engem Raum finden wir Magerrasen, sumpfige Wiesen, Steinschuttwälder und wunderbare Wasserfälle. Grund ist die selbst für Experten verwirrende geologische Vermischung nahezu aller Gesteinsschichten des Erdmittelalters (Mesozoikum). Interessant ist der gestufte Aufbau mit senkrechten Felswänden und relativ ebenen Hochflächen bzw. Gipfelkuppen. Die Maiwand tanzt da aus der Reihe. Sie scheint von ihrer Form besser zum gegenüberliegenden Heuberg zu passen.

Die Besteigung der Maiwand ist wie gesagt anspruchsvoll. Das Gipfelkreuz ist schon zum Greifen nahe, wenn die eigentlichen Schwierigkeiten beginnen. Das Fixseil, welches mir über den grasigen Grat half und beim Abklettern in die Gipfelscharte Halt bot, wurde inzwischen abgebaut. Die Stelle kann auch südseitig im Steilgras umgangen werden. Das ist technisch einfacher, doch keinesfalls ungefährlich. Anspruchsvoller wäre wiederum der Steig durch die Südflanke der Maiwand. Ob das einstige Fixseil dort noch drinhängt, ist mir nicht bekannt. Auf die Qualität derartiger Seile sollte ohnehin nicht blind vertraut werden.

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