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Hoher Fricken (1940 m) über Kuhflucht

Vielseitige Rundtour im Estergebirge

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Der Hohe Fricken bietet alles, was man sich von einer Wanderung in den Voralpen wünschen kann: wilde Wasserfälle in der Kuhflucht, blumenübersäte Rasenmatten über der Baumgrenze und ein erstaunliches Panorama. Dabei ist der Fricken trotz seiner Vielseitigkeit einer der eher einsameren Berge des Estergebirges geblieben.

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Das Estergebirge ist eines der größten Karstgebiete Deutschlands. Ein Netz aus weitverzweigten Höhlen und unterirdischen Bächen durchzieht seine mächtigen Schichten aus Plattenkalk.

An der Kuhfluchtquelle schießt das Wasser, welches oben auf der Hochebene versickert, mitten aus der Felswand und stürzt in einem beeindruckenden Wasserfall zu Tal. Daher sollte man sich bei einer Besteigung des Hohen Frickens die Kuhflucht nicht entgehen lassen.
In der Regel ist nur das Hauptloch der Kuhfluchtwand aktiv. Insgesamt gibt es aber um die zehn bekannte Höhlen, die alle miteinander in Verbindung stehen.
Nach extremen Regenfällen kann das Wasser auch aus den anderen Löchern strömen. An Pfingsten 1999 ergossen sich sogar aus der höher gelegenen Frickenhöhle große Wassermassen.
Die Frickenhöhle ist übrigens mit einer Länge von mehreren Kilometern das bedeutendste Karstobjekt im Estergebirge. Der Zugang führt durch abschüssiges Gelände. Eine Befahrung erfordert entsprechende Ausrüstung und Erfahrung.

Die Steige am Hohen Fricken sind für trittsichere Geher unproblematisch. Ziemlich strapaziert wird dagegen die Kondition.
Doch die herrliche Aussicht ins Werdenfelser Land und die meist ruhige Gipfelrast entschädigen mehr als genug für die Mühen des Aufstiegs.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

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