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Kampenwand (1664 m) von Aschau

Klassischer Rundweg auf den Ostgipfel

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Die Kampenwand ist einer der beliebtesten Aussichtsberge im Chiemgau. Wer nicht die Kampenwandbahn nimmt, wandert am schönsten von Aschau aus hinauf. Rings um den markanten Felskamm gruppieren sich einige nette Almen. Das lockt die Bergfreunde in Scharen an. Viel los ist also manchmal schon, aber man muss sich ja nicht unbedingt die Hochsaison aussuchen.

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Bei der Kampenwand sollte man sich antizyklisch verhalten. Also möglichst so planen, dass der Gipfel nicht direkt in der Mittagszeit erreicht wird. Erwägenswert sind natürlich auch die Übergangszeiten. Bei etwas unsicheren Wetteraussichten oder wenn noch Altschnee liegt, stehen die Chancen nicht schlecht, den Gipfel für sich zu haben. Wirklich einsam ist es allerdings nur im Winter.
An schönen Sommerwochenenden stürmen dagegen oft derart viele Menschen den Gipfel, dass es vorm Gipfelkreuz zu Staus kommen kann.

Warnschilder empfehlen für den Aufstieg von der Steinlingalm zur Kampenwand ein Mindestmaß an Bergerfahrung. Nicht ganz zu Unrecht, denn es kommt leider immer mal wieder zu schweren Unfällen. Eigentlich sind die Kletterstellen aber harmlos und nicht ausgesetzt. Ein wenig Vorsicht ist wegen der stark abgespeckten Tritte geboten.

Im Frühjahr ist beim Nordanstieg hinter der Steinlingalm sowie oben zwischen den Wänden der Kaisersäle noch lange mit Altschnee zu rechnen. In den Kaisersälen besteht die Gefahr, durch den Schnee einzubrechen, weil sich von unten Hohlräume bilden.

Bike & Hike: Die eher langweilige Strecke von Aschau bis zum Holzlagerplatz an der Nordseite des Sultens lässt sich übrigens gut mit dem Mountainbike verkürzt.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

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