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Übers Kämitor zum Zirbelkopf (1989 m)

Abseitige Pfade im Schatten der Wettersteinwand

Das Gebiet zwischen Kämitor und Zirbelkopf liegt sehr abgeschieden und ist ein Dorado für Freunde abseitiger Pfade. Der übliche Zugang ist derjenige von Elmau. Attraktiver, aber auch länger ist der Aufstieg von der Partnachklamm über die Wettersteinalm. Dafür sollte man äußerst stramm unterwegs sein und für den finalen Gipfelsturm etwas Klettererfahrung mitbringen.

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Im Hauptteil der Tour bewegt man sich, wie schon angedeutet, auf mitunter recht vagen Trampelpfaden und verwilderten Steigen. Nur hin und wieder sind einzelne verblasste Markierungen oder kleine Steinmandl vorhanden. Weitaus deutlicher als die menschlichen Begehungsspuren sind die Gamswechsel, denen man durchaus auf einigen Abschnitten folgen könnte. Häufig sind die tierischen Wegewärter sogar persönlich anzutreffen.
Neben der Abgeschiedenheit beeindruckt vor allem die karge Landschaft der ausgedehnten Kare im Schatten der Wettersteinwand. Das Wechselspiel von Geröllfeldern, üppigen Grasmatten und Blockwerk lässt einem dort die Zeit fast vergessen. Eine Besonderheit stellen die in den Bayerischen Alpen seltenen Zirbelkiefern dar. Sie besiedeln Standorte in der Latschenzone, die für Fichten zu rau sind. Insgesamt ist der Bestand dünner als drüben am Schachen. Die meisten Zirbelkiefern wachsen im Bereich des Kämitors.

Wegbeschreibung zur Bergtour

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