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Vorderer Igelskopf (2224 m) und Hinteres Tajatörl (2259 m)

Geröll, Schnee und viele Seen

Eine Stunde von der Ehrwalder Alm entfernt taucht man im Igelskar in eine ausgesprochen abgeschiedene Steinwüste ein. Fast wie eine andere Welt! Früher wurde dort oben Blei-Zink-Bergbau betrieben. Nun ist Stille eingekehrt. Nur wenige verirren sich noch ins Igelskar, denn abgesehen vom Igelskopf gibt es ringsum ausschließlich anspruchsvolle Gipfelziele.

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Die Tour über Igelskopf und Tajatörl hält für den ausdauernden Bergwanderer viele Belohnungen bereit. Wie auf einer Perlenkette reihen sich klare Bergseen und kleine, namenlose Tümpel aneinander. Im Norden ist das Wettersteingebirge stets im Blick. Im Süden ragen die schroffen Wände der Mieminger Hauptkette empor. Von Anfang bis Ende ein unvergessliches Bergerlebnis!
Allerdings sollte man im steilen Gelände aus Geröll, Schrofen und möglichen Altschneefeldern trittsicher zu Hause sein. Auch die Wegfindung kann Fragen aufwerfen. Die Steige sind zwischen Igelsee und Tajatörl oft nur undeutlich erkennbar. Markierungen und Beschilderungen sind eher knapp gehalten. Der Schnee liegt oben in den Karen lange. Er verdeckt die Steige samt Markierungen. Die Fußspuren der wenigen Menschen tauen schnell wieder weg. Auf keinen Fall bei Nebel unternehmen!

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial