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Höfats Ostgipfel (2258 m) über die Gufel

Nervenkitzel am berüchtigten Oberstdorfer Grasberg

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Mit ihren bis zu 80 Grad steilen Grashängen ist die Höfats nicht nur die markanteste Berggestalt des Allgäus, sondern sucht in den ganzen Alpen ihresgleichen. Leider lockte ihre bizarre Schönheit schon manch einen erprobten Bergsteiger in den Tod. Angesichts der Gefahr will sich die Freude über diese außergewöhnlich Bergtour erst nach dem sicheren Abstieg so richtig einstellen.

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Egal ob am Laufbacher Eck, in Gerstruben oder im Oytal, die Höfats sticht überall sofort ins Auge. Die Gruppe wirkt mit ihren zahlreichen Gipfeln und Zacken unübersichtlich. Aus jeder Perspektive präsentiert sie sich wieder völlig anders, aber immer abweisend und respekteinflößend.

In früheren Zeiten war die Höfats durchaus Schauplatz alpinistischer Leistungen. Um im Steilgras Halt zu finden, wurden teilweise Steigeisen eingesetzt. Nach und nach bildeten sich so schmale Trittspuren heraus.
Später trieben sich an ihr Edelweißsucher in solcher Zahl herum, dass die Blume zu verschwinden drohte. Die Bergwacht setzte dem Sammeln der bedrohten Pflanze mit einem Beobachtungsposten an der Höfatsgufel ein Ende. Heutige Bergsteiger begnügen sich mit Fotos und sind froh, dass sich der Edelweißbestand mittlerweile erholte. Der Bergwachtposten wird nicht mehr besetzt.

Für die Besteigung der Höfats müssen zuerst einmal die äußeren Bedingungen perfekt stimmen. Das heißt vor allem kein Schnee, keine Nässe, gute Sicht und eine stabile Wetterlage.
Auf der beschriebenen Route gibt es eine einzige echte Felskletterstelle (II) kurz unterm Gipfel. Die Schwierigkeit liegt vielmehr im Bewältigen der steilen Grasschrofen, in denen es nur kleine Tritte sowie kaum solide Griffpunkte gibt. Klettergeschick hilft dabei leidlich wenig. Umso mehr sind langjährige alpine Erfahrung, hohe Konzentration und Selbstvertrauen gefragt.

Wegbeschreibung zur Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial