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Hochmiesing (1883 m) via Taubenstein

Panoramatour im Rotwandgebiet

Von allen Seiten präsentiert sich der Hochmiesing als wuchtige, abweisende Persönlichkeit. Lediglich aus dem Miesingsattel lässt er sich unschwierig erwandern. Besonders abwechslungsreich wird die Tour, wenn man nach der Gipfelrast noch die herrliche Panoramarunde um die Rotwand dranhängt.

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Im östlichen Spitzingseegebiet gibt es insgesamt drei Miesinggipfel. Bestiegen wird überwiegend der Hochmiesing. Schließlich ist er nicht nur der höchste, sondern auch der einzige, auf den ein Wanderweg führt. Außerdem bietet der Hochmiesing die beste Aussicht. Der benachbarte Dürrmiesing wird sehr selten besucht. Am gängigsten ist die Überschreitung vom Dürrmiesing zum Hochmiesing. Die Tour gilt als anspruchsvoll und wegen der Latschen auch als extrem mühsam. Dagegen lässt sich der Kleinmiesing auf einem unmarkierten Trampelpfad relativ problemlos begehen. Als eigenständiges Gipfelziel lohnt er sich zwar nicht wirklich, doch im Rahmen einer Tour über den Aiplspitz stellt er eine interessante Variante dar.
Nun aber zurück zum Hochmiesing! Im Vergleich zu den anderen Gipfeln ringsum fällt er vor allem durch seinen weiträumigen Gipfelbereich auf. Man findet oben also auf jeden Fall ein ruhiges Plätzchen zwischen den Latschen. Zudem ist deutlich weniger los als auf der gegenüber­liegenden Rotwand. Da lässt es sich verschmerzen, dass der Hochmiesing einen Meter niedriger ist.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial