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Hintersteiner See und Steinerne Stiege

Wanderung um die blaue Perle des Kaisergebirges

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In einer Senke zu Füßen des Wilden Kaisers liegt der traumhafte Hintersteiner See. Der Wilde Kaiser zeigt sich dort von seiner sanften Seite und lädt zu gemütlichen Wanderungen ein. Am besten wählt man einen sonnigen Tag. Dann spiegeln sich die felsigen Gipfel gestochen scharf im klaren Wasser des Sees.

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Der Hintersteiner See ist das einzige größere Gewässer im Kaisergebirge. Sein besonders sauberes Wasser verdankt er unterseeischen Quellen. Über nennenswerte oberirdische Zuflüsse, die ihn trüben könnten, verfügt er dagegen nicht.
Am Ostende reguliert eine Staumauer den Wasserspiegel. Das zugehörige Kraftwerk befindet sich auf der anderen Seite. Dort wird das Wasser durch einen Stollen zu einem Fallrohr geleitet, durch welches es 300 Höhenmeter ins Tal der Weißache hinabstürzt. Das Prinzip ist dasselbe wie beim Walchenseekraftwerk. Die Kaiserwerke am Hintersteiner See wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und sind damit eines der ältesten Hochdruckkraftwerke der Welt. Beim Abstieg über die Steinerne Stiege kommen wir an dem Industriedenkmal vorbei. Es ist noch immer in Betrieb.
Wassersport ist am Hintersteiner See übrigens aus Naturschutzgründen verboten. Das sorgt für eine angenehme, ruhige Atmosphäre rund um den See. Baden ist an einem ausgewiesenen Platz in der Nordostecke möglich.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung

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