WanderungenBergtourenAusflugstippsNatur erleben im bayerischen und Tiroler Alpenraum

Großer Widderstein (2533 m)

Dominanter Gipfel im Kleinwalsertal

Als höchster Gipfel der Walsertaler Berge hat der Große Widderstein eine enorme Anziehungskraft. Beim langen Anmarsch aus dem Kleinwalsertal könnte man sich noch allein wähnen und darauf hoffen, dass die Gewalttour viele abschreckt. Doch die Mehrheit startet im Süden am höher und näher gelegenen Hochtannbergpass.

Zur Galerie (9 Fotos)
Der Widderstein ist bekannt für seine hervorragende Aussicht ins Lechquellengebirge und die Allgäuer Hochalpen. Schließlich kann er sich mit den meisten Gipfeln ringsum messen. Ansonsten beeindruckt die Runde nur mittelmäßig. Den landschaftlich schönsten Abschnitt stellt das Gemsteltal dar. Demgegenüber lassen die überweideten und oft morastigen Almflächen im Bärgunttal keinen rechten Wandergenuss aufkommen. Das ist der Nachteil des Fleckenmergels, der einen zwar fruchtbaren, aber lehmigen Boden hervorbringt. Gerade nach Regentagen ist es besser, im Bärgunttal bergauf zu steigen, denn im Abstieg könnte man allzu leicht auf dem Hintern landen. Dieses Problem gibt es im Gemsteltal nicht, wo die Wege fester sind.
Die Route zum Widderstein selbst führt durch die steile und brüchige Südrinne. Ihre hoch aufschießenden, mit Blaualgen schwarz überzogenen Felswände wirken düster. Die Rinne ist hingegen gar nicht so abweisend und die Kletterei recht einfach und kaum ausgesetzt. Dazu trägt auch die ausgiebige Markierung bei. Allerdings zieht sich das Ganze. Es ist also schon nötig, über längere Zeit trittsicher und konzentriert zu bleiben. Ideal wäre ein Steinschlaghelm. Selbst bei großer Umsicht fällt es schwer, keinen Stein loszutreten.

Wegbeschreibung zur Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial