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Großer Krottenkopf (2656 m)

Der höchste Allgäuer Gipfel

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Die Besteigung des Großen Krottenkopfs gehört zu den allerschönsten Touren der Allgäuer Alpen. Wer die konditionelle Anforderung nicht scheut, wird von Anfang bis Ende mit einer großartigen Landschaft belohnt. Technisch stellt der höchste Punkt der Allgäuer keine besonderen Anforderungen, außer der üblichen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

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Gut 1700 Höhenmeter sind nicht jedermanns Sache, weshalb der Große Krottenkopf selten als Tagestour gemacht wird. Die Kemptner Hütte wäre der geeignete Stützpunkt. Doch mit bis zu 300 Gästen in der Hochsaison kommt keine rechte Hüttenromantik auf. Wer fit genug ist, verzichtet gerne auf diesen Massenbetrieb.
Unser Aufstieg von der Spielmannsau zur Kemptner Hütte verläuft durch den wilden Sperrbachtobel. Der Weg durch diese Schlucht aus brüchigem Fleckenmergel ist eine Dauerbaustelle. Lawinen, Schmelzwasser und Starkregen sorgen immer wieder für Zerstörung. Der Schnee kann sich im Frühjahr durch Lawinenabgänge meterhoch auftürmen und den Durchgang versperren. Dieser Tatsache verdankt der Sperrbachtobel wohl seinen Namen. In der Hochsaison sind im Sperrbachtobel manchmal Hunderte unterwegs. An den gesicherten Engstellen können sich kleine Staus bilden.
Auf dem Weiterweg von der Kemptner Hütte über das Obere Mädelejoch Richtung Großer Krottenkopf wird es dann sofort besser. Man wundert sich ein wenig, wo plötzlich alle hin sind. Doch das liegt daran, dass die meisten von der Kemptner Hütte zum Prinz-Luitpold-Haus wollen. Auf dieser weiten Etappe lässt sich nicht auch noch ein Abstecher zum Krottenkopf unternehmen. So darf man sich über ein unerwartet ruhiges Gipfelerlebnis freuen.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

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