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Siedelalpe am Großen Alpsee

Almwanderung bei Immenstadt

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Diese gemütliche Wanderung hinauf zur sonnigen Siedelalpe startet direkt im Stadtzentrum von Immenstadt. Der Weg führt dabei auch über die Stadtalpe, wo man an zwei bedeutenden Burgruinen vorbeikommt. Zurück geht es dann am Ufer des Großen Alpsees.

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Inhalt

  1. Tourcharakter und Schwierigkeit
  2. Wegbeschreibung
    1. Auf die Stadtalpe
    2. Burgruinen Rothenfels und Hugofels
    3. Auf die Siedelalpe
    4. Rückweg am Großen Alpsee
  3. Tourskizze mit GPS-Track
  4. Anfahrt und Einkehrmöglichkeiten
  5. Wanderkarte
Zur Galerie (8 Fotos)
Wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt befindet man sich auf der Stadtalpe bereits mitten in der Natur.

Was die Naherholung betrifft, haben es die Immenstädter wirklich gut. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt beginnen schon die Wanderwege. Egal ob es auf einen Gipfel, zu einer Alm, einer Burgruine oder ans Wasser gehen soll – bei Immenstadt ist alles möglich.

Ihre schöne Landschaft ist den Immenstädtern lieb und teuer. In Bürgerentscheiden wehrten sie sich bisher erfolgreich gegen größere Bauvorhaben.
Obwohl Immenstadt stark unter dem Ausflugsverkehr leidet, lehnten die Bürger beim Entscheid von 2010 eine Umgehungsstraße endgültig ab. Durch diese wären sowohl die Stadtalpe als auch das Nordufer des Großen Alpsees verbaut worden. Grund genug für den BUND Naturschutz die Stadtalpe in die Liste der geretteten Landschaften aufzunehmen.
Die hier beschriebene Wanderung hätte mit einer Umgehungsstraße stark an Attraktivität eingebüßt. Eine dauerhafte Entlastung wäre mit der Straße ohnehin kaum erreicht worden, eher noch mehr Verkehr.
Wenige Jahre später durften die Immenstädter über ein überdimensioniertes Hotel am Alpseeufer abstimmen. Auch diesem Projekt erteilten sie eine Absage.

Ausstellungstipp: In Bühl befindet sich das Naturparkzentrum im AlpSeeHaus. Darin ist unter anderem eine hervorragend gestaltete Natur­erlebnis­ausstellung untergebracht. Die Ausstellung vermittelt auf unterhaltsame Weise Wissen über die Geologie sowie die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark Nagelfluhkette.

Tourcharakter und Schwierigkeit

400 m16 km4:00 h

Anspruch■■■■■■ T2
Kondition ■■■■■■
Orientierung ■■■■■■

Wegbeschreibung

Auf die Stadtalpe

Man folgt kurz der Bahnhofstraße Richtung Stadtzentrum und schwenkt dann in die Alleestraße ein. An diese schließt sich die Straße zum Kalvarienberg an, von der links unser Fußweg abzweigt. Die Häuser liegen schnell hinter uns, während in einer länglichen Mulde zwischen zwei Nagelfluhrippen die Stadtalpe1 auftaucht. Von dort blickt man bereits über den Alpsee zur Siedelalpe, wobei sie aus dieser Distanz kaum zu erkennen ist.

Burgruinen Rothenfels und Hugofels

Schilder weisen von der Stadtalpe durch einen Waldgürtel zu den zwei Burgruinen2, die auf der nächsten Erhebung stehen. Die Burgruine Hugofels liegt ein wenig höher als die Burgruine Rothenfels. Im 19. Jahrhundert wurde Rothenfels abgebrochen, so dass von der umfangreichen Anlage nur noch sehr wenig übrig blieb. Von Hugofels sind immerhin die mächtigen Grundmauern gut erhalten. Infotafeln helfen, sich einen Eindruck von der einst stattlichen Doppelanlage zu machen.

Auf die Siedelalpe

Von den Ruinen wandert man auf einer Nebenstraße Richtung Bühl. Dabei werden zwischendrin zwei kleine Weiher passiert. Dieses so genannte Weihergut wird vom BUND Naturschutz liebevoll als Biotop gepflegt. Unten an der Hauptstraße wechseln wir auf die andere Seite zum Bühler Ortsteil Hub.
Das nächste Ziel ist nun Zaumberg. Dazu in Hub rechts in den Trieblingser Weg und später durch Wiesen hinauf zur kleinen Ortschaft Zaumberg3. Gemütlich ansteigend führt von Zaumberg ein breiter, schattiger Weg westwärts zur Siedelalpe. Bei der ersten Gabelung aufpassen und wie beschildert recht halten. Vor der Siedelalpe4 wird der Wald verlassen und man hat eine wunderbare Aussicht auf den Alpsee vor der Kulisse der Allgäuer Alpen.

Rückweg am Großen Alpsee

Hinter der Siedelalpe heißt es bald links nach Trieblings zum Großen Alpssee absteigen. Der Rückweg würde sonst zu weit werden. Kurz bevor der Weg im Wald verschwindet, den Pfad linker Hand nehmen. Es kann dort morastig sein. Der Pfad spaltet sich weiter unten auf. Rechts ist etwas günstiger, links ist aber auch okay. Das letzte Stück verläuft in beiden Fällen auf einem Fahrweg.
Ab Trieblings5 geht es direkt am Ufer auf der Alpseepromenade entlang. So gelangt man wieder nach Bühl am Alpsee. Am Ostende des Sees gibt es Bademöglichkeiten. Von Bühl dann dem Badweg folgend am Kleinen Alpsee6 vorbei zum Ausgangspunkt zurück.