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Geigelstein (1808 m), Weitlahnerkopf und Kampenhöhe

Für Konditionsstarke und Trailrunner

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Beinahe wäre der Geigelstein wie so manch anderer Chiemgauer Berg dem Erschließungsdruck zum Opfer gefallen. Engagierten Umweltschützern und einer einsichtigen Staatsregierung ist es zu verdanken, dass heute einer der artenreichsten bayerischen Berge unter Naturschutz steht. Dafür nimmt man als Besucher gerne ein paar Einschränkungen in Kauf.

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Die Wanderung über den Geigelstein und den Weitlahnerkopf hinüber zur Kampenhöhe ist insgesamt recht einfach. Einzig der Abstieg vom Weitlahnerkopf erfordert rudimentäre Trittsicherheit. Es gibt dort gesicherte Stellen. Außerdem ist der Steig etwas holprig. Ansonsten sind die Wege sehr bequem. So kann man sich ganz auf die wunderbare Landschaft konzentrieren, die mit einer Blumenvielfalt aufwartet, wie sie sonst kaum mehr wo anzutreffen ist. Prachtvoll ist auch das Panorama – insbesondere wegen des Wilden Kaisers im Süden. Bei mir wollte allerdings das Wetter nicht so richtig mitspielen.
Wird die Kampenhöhe mit einbezogen, ist die Strecke ausgesprochen lang und anstrengend. Dadurch eignet sie sich eigentlich eher zum Trailrunning als zum Wandern. Wem es zu viel wird, der kann an der Dalsenalm abbrechen.

Wichtiger Hinweis: Für das gesamte Naturschutzgebiet gilt bis 31.5. ein Betretungsverbot wegen der Balz- und Brutzeit der Raufußhühner! Somit kann der beschriebene Weg vom Geigelstein über die Roßalm und den Weitlahnerkopf erst ab Juni unternommen werden. Der Aufstieg vom Priental zum Geigelstein ist ganzjährig offen. Bitte unbedingt auch das Wegegebot beachten.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial