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Übers Gaisalphorn (1953 m) aufs Nebelhorn (2224 m)

Stille Grattour und glitzernde Bergseen

Der vielfältige Kamm mit Gaisalphorn, Gaißfuß und Gundkopf ist die einsamste Möglichkeit aufs Nebelhorn zu gelangen. Als Rückweg empfiehlt sich der zu Recht äußerst beliebte Abstieg ins Oytal, der am Seealpsee vorbeiführt. Von Anfang bis Ende landschaftlich großartig und zusammen mit dem 1000-Gipfel-Blick des Nebelhorns eine vollgepackte Erlebnistour.

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Das Gaisalphorn und der sich anschließende Übergang zum Nebelhorn zählen nicht zum offiziell beworbenen Wanderrepertoire Oberstdorfs. Aus gutem Grund wird versucht, leichtsinnige Touristen durch eine geschickte Besucherlenkung von dieser Tour abzuhalten. Die Bergwacht hat rund ums Nebelhorn ohnehin schon genug zu tun. Denn auch wenn die Strecke nicht ganz so ernsthaft ist, wie der erste Blick vermuten lässt, sind doch kleinere Kletterstellen (I) und exponierte Passagen zu bewältigen. Eine solide Bergerfahrung ist daher unverzichtbar. Auf keinen Fall bei Gewitterneigung unternehmen, da es zwischen Gaisalphorn und Nebelhorn nur eine Abbruchmöglichkeit gibt.
Der Abstieg zum Seealpsee sowie der Gleitweg ins Oytal sind für trittsichere Geher unschwierig. Tückisch sind allerdings die Seewände unterhalb des Seealpsees. Von oben erscheint das Oytalhaus zum Greifen nahe. Doch das täuscht. Der einladende Grashang wird immer steiler und endet über einer Felswand. Ein vermeintlicher Abkürzer, der schon für allzu viele Menschen mit einem tödlichen Absturz endete. Die Warnschilder sind also unbedingt ernst zu nehmen!

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial