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Rabenkopf (1555 m) auf schmalen Pfaden

Abenteuerliche Varianten von und nach Kochel

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Für gemütliche Bergwanderer gibt es von Pessenbach, Kochel und aus der Jachenau sehr lohnende Wege auf den Rabenkopf. Diese Tour ist im Gegensatz dazu nur für echte Wildnisfans gedacht. Wer sich hundertprozentig auf seine Orientierungsfähigkeit und Trittsicherheit verlassen kann, dem erschließt sich hier eine garantiert einsame und abenteuerliche Runde am Rabenkopf.

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Während ich den schmalen Steig durch den Laingraben schon kannte, war der Westanstieg zum Feuereck Neuland für mich. Ich wählte einen auf OpenStreetMap eingezeichnet Steig, der sich an einen Forstweg anschließt und bis zum Feuereck führt. Bei Daniel Hirsch von bergheimat.de fand ich noch zwei weglose Möglichkeiten, den Rabenkopf von Westen zu ersteigen. Doch ich wollte lieber den vorhandenen Steig begutachten. In der Praxis erwies sich dieser die ersten 150 Höhenmeter auch eher als weglos bzw. als reine Fantasie, wenn man von gelegentlichen Fußabdrücken im weichen Untergrund absieht. Erst nachdem der Rücken sich zum Grat verengt, beginnt sich eine Spur abzuzeichnen. Es gibt vor allem in der oberen Hälfte einige haarige Stellen im Steilgras und exponiertes Gelände am Grat. Für einen wilden Aufstieg insgesamt noch recht passabel.
Nicht ganz ungefährlich ist es außerdem beim Rückweg im Laingraben. Der alte Steig hält sich zwar wacker und ist nirgends abgebrochen, aber das Gras macht sich halt breit. Oft passen kaum zwei Füße nebeneinander. Bei Nässe muss das nicht sein!

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial