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Falkensteinkamm (1293 m)

Vielseitige Wanderung von Pfronten nach Füssen

Die Überquerung des Falkensteinkamms hat einiges zu bieten. Unter anderem die höchstgelegene Burganlage Deutschlands, die auf dem Falkenstein thront sowie den geheimnis­umwitterten Alatsee. Außerdem eine prachtvolle Aussicht in die Tannheimer Berge und nicht zuletzt eine zünftige Einkehr auf der Saloberalm.

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Zwischen Pfronten und Füssen beschränkt sich der bayerische Anteil an den Alpen auf die Nordseite des Falkensteinkamms. Diese kleine Bergkette erreicht nicht einmal 1300 m. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb ist sie ein besonders einladendes Wandergebiet. König Ludwig II., der um den Reiz der Lage wusste, plante gegen Ende seines Lebens auf dem Falkenstein ein neues, großes Bauvorhaben. Dabei waren die anderen Schlösser noch nicht fertiggestellt. Bekanntermaßen wurde daraus nichts mehr und so stehen dort oben bis heute die Mauerreste der Burgruine Falkenstein.
Erwähnenswert ist außerdem der Alatsee, der mit allerlei Legenden und sogar einem angeblichen Nazischatz in Verbindung gebracht wird. Tatsache ist, dass er in seinen Tiefen ein bis dato nur teilweise erforschtes Ökosystem beherbergt. In einer sauerstofflosen, schwefelhaltigen Schicht leben Schwefel­purpur­bakterien, die bei der Photosynthese keinen Sauerstoff freisetzen. Trotz dieser scheinbar lebensfeindlichen Bedingungen wurden weitere Bakterien, Einzeller und sogar Insektenlarven nachgewiesen.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial