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Rund um die Osterseen

Eine oberbayerische Eiszerfallslandschaft

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Die Osterseen gehören zusammen mit den Seeoner Seen und der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte zur Gruppe der bedeutendsten Eiszerfallslandschaften im bayerischen Alpenvorland. Das wertvolle Naturschutzgebiet ist landschaftlich unbeschreiblich schön und das ganze Jahr über ein ziemlich beliebtes Ziel für Wanderungen.

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Am Ende der Würm-Kaltzeit blieben mit dem Abschmelzen des Isar-Loisach-Gletschers große Toteismassen im Gebiet der heutigen Osterseen zurück. Die Räume zwischen den schrumpfenden Eisblöcken wurden von den Schmelzwasserbächen mit Sedimenten aufgefüllt. Wo das Eis dagegen die Ablagerung von Material verhinderte, entstanden Toteislöcher. In diesen Vertiefungen befinden sich heute oft Seen oder Moore.
Lange wurden die Osterseen von den Menschen gemieden und nur im Randbereich besiedelt. Doch dann wären sie fast vom Freizeittourismus überrollt worden. Ein Schicksal, das sie mit den Seeoner Seen und in abgeschwächter Form auch mit der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte gemeinsam haben. Die Ausweisung der Osterseen als Naturschutzgebiet, das Wegegebot und die Beschränkung auf einige wenige Badeplätze konnten das Schlimmste verhindern. Der Klimawandel lässt sich aber nicht aussperren. Das Wasser ist häufig zu warm. Wir kennen das Problem aus den Bergen. An Kälte angepasste Pflanzen wachsen langsam. Wird es wärmer, werden sie von weniger robusten, aber üppiger wachsenden Arten verdrängt.

Wegbeschreibung zur Wanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial