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Hirschberg bei Eschenlohe (1660 m)

Durch den versteckten Eckleitengraben

Beim Hirschberg denkt jeder zuerst an den Tegernsee. Sein Namensvetter in den Walchenseebergen ist weit weniger bekannt. Schließlich steht er etwas abseits der Hauptwanderwege zwischen Heimgarten und Estergebirge. Er gilt als touristisch uninteressant und ist daher ein Rückzugsort für Menschen, die genug haben vom Rummel auf den Gipfeln der ersten Reihe.

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Wenn überhaupt, dann wird der Hirschberg von Ohlstadt aus bestiegen. Hin und wieder auch von der Osterfeuerspitze über die Eckleiten, was wir uns für den Rückweg aufheben. Der Eckleitengraben ist die verzwickteste Route zum Hirschberg. Die von einsamen Waldhängen umrahmte Schlucht wird teils direkt im Bachbett, teils auf verfallenen Wegen und Pfaden in den Flanken durchstiegen. Obwohl landschaftlich lohnend und sehr abenteuerlich, ist die Strecke nur bedingt als Geheimtipp zu empfehlen. Das Gehen im Geröll des Bachbetts ist mühsam. Beim Erklettern der glitschigen Felsstufen muss man sehr aufpassen, um nicht abzurutschen. Die Orientierung ist mitunter anspruchsvoll und das Gelände stellenweise abschüssig.
Da schon der Hirschberg touristisch unattraktiv ist, darf der Eckleitengraben für reine Wandertouristen erst recht als No-go-Area bezeichnet werden. Außerdem Finger weg während der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen!

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