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Wank (1780 m) über Eckenberg

Auf die Partenkirchener Aussichtsloge

Eine Bergwanderung auf den Wank muss einfach hin und wieder sein. Wo sonst lässt sich so ausgiebig Sonne tanken und dabei das komplette Werdenfelser Panorama genießen? Fehlt nur noch unter den vielen Wegen einen möglichst ruhigen Aufstieg auszuwählen. Empfehlenswert ist in jedem Fall der Steig über den Rücken des Eckenbergs, falls man bereit ist, dafür einen kleinen Haken zu schlagen.

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Der alte Ortskern von Partenkirchen liegt direkt am Wankfuß. Es sind deshalb auch die Partenkirchener Bauern, denen die Almen auf dem Wank gehören. Dass der Wank gerne mal zu Garmisch gerechnet wird, kommt in Partenkirchen nicht so gut an. Schließlich hat Garmisch mit dem Kramer ja seinen eigenen Wanderberg. Partenkirchen ist der ältere Ort und eine römische Gründung. Garmisch entstand während oder nach der Völkerwanderung. Die jahrhundertealte Konkurrenz der beiden Orte wird bis heute gehegt und gepflegt.
Partenkirchen hatte das Rottwesen an der wichtigen Transitroute von und nach Italien inne und damit einen großen wirtschaftlichen Vorteil. Das Rottwesen erforderte eine umfangreiche Pferdehaltung, für die es auf dem Wank eigene Rossweiden gab. Die Tradition, auf dem Wank nicht nur Kühe, sondern auch Pferde zu sömmern, ist noch immer lebendig. Insgesamt hat sich der Wank allerdings zu einem sehr touristisch geprägten Berg gewandelt – besonders im Sommerhalbjahr, wenn die Wankbahn für reges Treiben am Hauptgipfel sorgt. Auf dem weitläufigen Hochplateau lässt sich trotzdem problemlos ein stilles Plätzchen finden.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial