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Brünstlkopf (1814 m) und Notkarspitze (1888 m)

Einmal rund um das Gießenbachtal

Die Notkarspitze ist einer der beliebtesten Berge in der Kramergruppe. Nach Süden ist sie über den Gießenbachsattel mit dem Brünstlkopf verbunden. Selbiger reiht sich wiederum in eine ganze Kette vergleichsweise stiller Gipfel ein. Ausdauernde Bergwanderer finden daher im Umkreis der Notkarspitze ein breites Betätigungsfeld mit vielfältigen Routen.

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Wie so mancher Oberbayer kenne ich die Notkarspitze schon aus Kindertagen. Doch lange kam ich nicht auf die Idee, sie einmal von Farchant aus zu besteigen. Erst eine Wanderung im Lahnenwiesgraben, wo überall Wegweiser zur Notkarspitze stehen, brachte mich auf diesen Gedanken. Beginnend mit dem Schafkopf klappert man so im Lauf des Tages eine ganze Reihe von Erhebungen und Gipfeln ab und erfreut sich unterwegs an einem großartigen Panorama. Am Ende der langen Tour wartet mit dem prachtvollen Benediktinerkloster Ettal zudem noch ein kultureller Höhepunkt.
Will man vor der Notkarspitze eine Zwischenrast einlegen, sollte man dafür nicht bis zum Brünstlkopf warten. Denn auf diesem Grasbuckel ist jeder Quadratmeter gründlich mit Schafkot bedeckt. Die intensive Beweidung ärgert nicht nur die Wanderer, die keinen Sitzplatz mehr finden, sondern gefährdet wegen der Überdüngung auch die alpine Flora. Zwar verhindert die Beweidung mit Schafen eine Verbuschung und dient prinzipiell dem Erhalt der alpinen Rasen, doch müsste darauf geachtet werden, dass die Schafe nicht immer an denselben Stellen lagern.

Wegbeschreibung zur Bergwanderung / Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial