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Breitenkopf (2469 m) aus dem Igelskar

Brüchiger Kletterberg südlich des oberen Gaistals

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Südlich des oberen Gaistals, gegenüber vom Wetterstein, erstreckt sich das einsamste Gebiet der Mieminger Kette. Überwiegend schwer zugängliche und wenig besuchte Gipfel umrahmen die beiden kargen Hochtäler von Igelskar und Schwarzbachkar. Einer dieser Gipfel ist der Breitenkopf, der technisch wie landschaftlich außergewöhnlich ist.

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Der Breitenkopf macht es einem nicht gerade leicht. Mit steilen Altschneefelder bis in den Sommer hinein, viel losem Schotter und ausgesetzter Kletterei im oberen II. Grad bringt er wohl jeden Bergsteiger ins Schwitzen. Ich zumindest war vom Anspruch der Tour überrascht und froh, wieder wohlbehalten unten im blühenden Igelskar anzukommen. Schwierig ist insbesondere, dass man im Aufstieg kurz vorm Ziel einige Meter in eine Scharte abklettern muss. Die Kletterstelle ist von oben schlecht einsehbar. Der splittrige Fels ist darüber hinaus nirgends wirklich zuverlässig.
Der Weg ins Igelskar ist bis zur Breitenkopfhütte zwar nicht ausgeschildert, aber markiert und wenn kein Schnee liegt, einfach zu finden. Zum Breitenkopf leiten schwache Spuren und ein paar Steinmandl. Bei guter Sicht kein Problem, im Nebel dagegen nicht empfehlenswert.

Bergbau im Igelskar: Im Igelskar existieren insgesamt vier alte Stollen. Der Oberbaustollen neben der Breitenkopfhütte darf teilweise befahren werden. Details über den Bergbau in den Miemingern sind beim Bergwerksverein Silberleithe Tirol nachzulesen.

Wegbeschreibung zur Bergtour

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