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Brecherspitz (1683 m) über Ostgrat

Unmarkierter Aufstieg für Kraxler

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Der Brecherspitz verspricht nicht nur eine fabelhafte Aussicht, sondern insgesamt einen abwechslungsreichen Tourentag. Aus verschiedenen Wegalternativen kann man sich je nach Geschmack, Kondition und Anspruch eine passende Rundtour zusammenbasteln. Und es gibt sogar einige Schleichwege, wie den über den Ostgrat.

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Der Brecherspitz teilt das Schicksal der schnellen Erreichbarkeit mit den meisten anderen Gipfeln im Spitzingseegebiet. Will man den schönen Berg wenigstens einigermaßen in Ruhe erleben, sind kreative Routenwahl und antizyklisches Verhalten gefragt.
Eine Möglichkeit ist der direkte Ostgrat vom Spitzingsattel aus. Rudimentäre Klettererfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit müssen indessen unbedingt vorhanden sein. Auf halbem Weg gilt es eine kleine, senkrechte Wand in exponiertem Gelände zu überwinden. Das ist zwar nur ein Ier, doch ein bisschen ins Schwitzen kann man dort schon kommen. Von oben lässt sich die Stelle schlecht einsehen. Daher sollte man den Ostgrat zunächst im Aufstieg kennenlernen. Bei Nässe natürlich komplett meiden, denn das Gelände ist längere Zeit deutlich ausgesetzt und sehr abschüssig.
Wer den Ostgrat gemeistert hat, mag anschließend über die Drahtseile am markierten Westgrat vielleicht lächeln. Angesichts einer Reihe tragischer Bergunfälle sind diese aber auf jeden Fall angebracht. Vor allem wenn es Gegenverkehr gibt oder die Wanderer einander überholen.

Wegbeschreibung zur Bergtour

Anreise, Einkehr, Kartenmaterial